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Deutsche Arbeiter retten Südkorea-Grand-Prix

20. Oktober 2010 - 17:35 Uhr

Ohne späte Hilfe aus Deutschland hätte der Grand Prix von Südkorea laut Streckenexperte Hermann Tilke abgesagt werden müssen

Bauarbeiten in Südkorea
Die letzte Asphaltschicht wurde von deutschen Arbeitern aufgetragen
© Michael Lok

(Motorsport-Total.com) - Nach ihrer Ankunft in Yeongam sind sich Fahrer, Teams und Journalisten nach wie vor nicht hundertprozentig sicher, ob der Grand Prix von Südkorea wie geplant am kommenden Sonntag stattfinden wird. Sollte es jedoch klappen, dann wäre dies zum Teil auch ein deutscher Verdienst.

Denn die letzte Asphaltschicht wurde erst kurz vor der finalen Streckenabnahme durch FIA-Chefinspektor Charlie Whiting aufgetragen - von deutschen Arbeitern: "Am Ende schickten wir deutsche Arbeiter rüber, sonst wäre es wohl nichts geworden", wird Hermann Tilke von 'Auto Bild motorsport' (Jetzt abonnieren!) zitiert. Er selbst hatte seine Dienste als Berater zur Verfügung gestellt, war diesmal aber nicht von Anfang an Projektleiter.

Viele befürchten nun, dass der Asphalt im Laufe des Wochenendes aufbrechen könnte, weil er ausgerechnet von der Formel 1 zum ersten Mal befahren wird. Aber laut Tilke wird die Fahrbahn halten: "Damit das so ist, haben wir eine spezielle Rezeptur verwendet - eine, die schnell trocknet und dann sofort betriebsbereit ist", erklärt der Aachener.

Lediglich niedriger Grip könnte zum Problem werden, aber darauf müssen sich die Fahrer eben einstellen. Problematisch wird es nur, wenn es regnen sollte, denn dann könnten sich das immer noch leicht aus dem Asphalt austretende Öl und das Regenwasser zu einer extrem rutschigen Oberfläche vermengen. Ansonsten sollte es zumindest hinsichtlich der Strecke selbst keine Schwierigkeiten geben.

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