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USF1 will Danica Patrick holen!

15. Februar 2009 - 19:25 Uhr

USF1-Boss Ken Anderson bestätigte, dass sich das neue US-Formel-1-Team um die Dienste von Danica Patrick bemühen will - auch Scott Speed im Visier

Danica Patrick
Das USF1-Team hat mehr als nur ein Auge auf Danica Patrick geworfen
© IRL

(Motorsport-Total.com) - Am 24.Februar wollen Ken Anderson und Peter Windsor, die beiden Köpfe hinter dem neuen Formel-1-Projekt USF1, ihre Pläne offiziell bekannt geben. Zur Formel-1-Saison 2010 soll dieses "All-American-Team" an den Start gehen, und Anderson hat in Sachen Fahrerbesetzung einen Paukenschlag vor.

Denn wie der USF1-Boss gegenüber der 'AP' bestätigte, will sich das Team um die Dienste von Danica Patrick bemühen. "Sie ist großartig, sie garantiert jede Menge Aufmerksamkeit seitens der Medien", so Anderson, der allerdings eine kleine Einschränkung machen musste.

"Ich weiß nicht, ob sie das gerne machen würde. Aber wir würden mit Sicherheit einen Test mit ihr unternehmen und dann schauen, wie sich die Sache weiterentwickelt." Leicht wird ein solches Unterfangen nicht, denn die 26-jährige Rennamazone ist im Besitz eines gut dotierten IndyCar-Vertrags im Team von Michael Andretti.

Fahrerduo Patrick und Speed?

Scott Speed
Scott Speed wäre ebenfalls ein potenzieller USF1-Kandidat
© Red Bull

Dazu kommt, dass US-Superstar Patrick eines der absoluten Zugpferde der wiedervereinigten IndyCar-Serie ist, was auch Anderson bewusst ist. "IndyCar-Chef Tony George wäre wohl sehr sauer auf mich, wenn ich sie der IRL entreiße, aber wir werden sehen."

Neben Patrick soll übrigens auch Scott Speed ein möglicher Kandidat sein, der in Daytona gerade in sein erstes komplettes NASCAR-Jahr geht. Speed steht nach wie vor in Diensten von Red Bull, für die er bei Toro Rosso 2006 und 2007 insgesamt 28 Formel-1-Rennen bestritt.

Ein Fahrerduo Patrick und Speed würde zumindest dem "All-American"-Anspruch genüge tun. Darüber hinaus sickerten auch erste Zahlen durch: So soll das USF1-Team mit einem Budget von 64 Millionen US-Dollar (knapp 50 Millionen Euro) ausgestattet sein und über 100 Mitarbeiter verfügen.

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