Aktuelle Bildergalerien
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
ANZEIGE
ANZEIGE
Günstige Formel-1-Tickets
Formel-1-Newsletter

Formel-1-News in Ihr E-Mail-Fach!

Abonnieren Sie jetzt den kostenlosen täglichen und/oder wöchentlichen Formel-1-Newsletter von Motorsport-Total.com!
Jetzt Newsletter abonnieren
Tests: Zeiten, Termine, Statistik

Exklusives "Testcenter"

Im "Testcenter" finden Sie Zeiten, Termine und unzählige Statistiken zu den Testfahrten in der Formel 1!
Zum Testcenter
Die aktuelle Umfrage

Nach Sieg in Barcelona: Wird Nico Rosberg 2015 Formel-1-Weltmeister?

Ja
Nein, aber es wird wie 2014 ein harter Kampf
Nein, keine Chance
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Ecclestones Idee: Formel 1 wie Olympia und Fußball

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone will die "Königsklasse" mit erstaunlichen Ideen revolutionieren

Formel 1 Chef
Bernie Ecclestone will mehr Show in der Formel 1
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com/sid) - Bernie Ecclestone schlug in einem Interview mit der Zeitschrift 'auto motor und sport' vor, Medaillen sowie Gelbe und Rote Karten einzuführen. Zudem regte er an, ein Punktesystem im Qualifying einzuführen und die Startaufstellung der Top-10-Fahrer anschließend auszulosen.

"Ich würde wie bei den Olympischen Spielen Medaillen statt Punkte vergeben. Einmal Gold ist besser als dreimal Bronze", sagte 77-Jährige. Bei einem System mit Medaillen würde mehr überholt werden. "Ich habe lieber Silber als Bronze, weil es mir in der Meisterschaft im Vergleich zum heutigen Punkteschema weiterhilft", sagte Ecclestone.

Zudem will der Promoter das Strafsystem des Fußballs auf die Formel 1 übertragen. "Ich plädiere für einen Ober-Schiedsrichter, der entweder sofort eine Strafe ausspricht oder ansonsten wie im Fußball eine Gelbe Karte zeigt. Für jeden Fahrer sollte wie bei einer Verkehrssünderkartei ein Strafregister angelegt werden", sagte er und ergänzte: "Für bestimmte Vergehen gibt es gleich die Rote Karte, für andere ein Gelbe. Wenn sich eine bestimmte Anzahl Gelber Karten angehäuft hat, wird der betreffende Fahrer für das nächste Rennen gesperrt."

ANZEIGE

Zuletzt waren die Rennkommissare wegen zahlreicher Strafen ins Gerede gekommen. Sie hätten richtig entschieden, meinte Ecclestone, man müsse aber aufpassen, "dass wir nicht jede kleine Aktion bestrafen. Sonst trauen sich die Fahrer nicht mehr zu überholen."

Zudem setzte sich der Brite erneut für Einheitsmotoren ein, um die Kosten drastisch zu senken. "Wir geben eine Spezifikation vor, und die Hersteller bauen den Motor nach diesen Vorgaben. Zur Überprüfung, dass keiner schummelt, müssen die Motoren von Zeit zu Zeit auf einen neutralen Prüfstand", meint Ecclestone.

Weiterhin plädierte Ecclestone für eine radikale Veränderung der Qualifikation. Diese sollte man so ändern, "dass wirklich der Schnellste vorne steht. Alle fahren mit minimaler Spritmenge. Für die Qualifikation sollte es Punkte geben. Damit lohnt es sich auf der Pole Position zu stehen. Im Augenblick ist es nur eine Ehre", sagte er. Die tatsächlichen Startplätze der besten zehn Fahrer würde er anschließend auslosen. "Das wäre noch ein kleines Showelement."

Artikeloptionen
Artikel bewerten