BMW erklärt Streit mit Kubica für beendet
Im Rahmen einer Aussprache zwischen Mario Theissen und Robert Kubica wurden die Wogen um die teils heftige Kubica-Kritik geglättet
(Motorsport-Total.com/sid) - Der Streit ist beendet, doch das Rätselraten geht weiter: Nach einem Krisengespräch hat BMW die Auseinandersetzung mit Robert Kubica beigelegt. "Das war ein Sturm im Wasserglas. Wir haben uns eingehend mit Robert unterhalten. Es besteht kein Zweifel, dass wir an einem Strang ziehen", sagte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen in Monza.

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Robert Kubica wurde im Rahmen einer Aussprache vom Team zurechtgewiesen
Kubica waren nach der Kritik an seinem Arbeitgeber ("Ich bin nicht sicher, ob ich hier die Möglichkeit bekomme, um die WM zu kämpfen!") Abwanderungsgedanken nachgesagt worden. Neben dem Polen gibt es für 2009 mit Nick Heidfeld und dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso gleich drei Anwärter für die beiden Cockpits bei BMW. Alonso soll angeblich bereits einen Dreijahresvertrag bei den Münchnern unterschrieben haben.#w1#
"Wir sind das stärkste Team, das noch einen offenen Sitz für 2009 hat. Aber die Entscheidung ist noch nicht gefallen", meinte Theissen. Auf die Frage, ob man an Alonso interessiert sei, sagte der BMW Motorsport Direktor: "Wir sind immer an schnellen Fahrern interessiert." Bis zum letzten Rennen am 2. November in Brasilien will BMW die Entscheidung getroffen haben.
Die Weiß-Blauen besitzen angeblich eine einseitige Option, nach der Kubica 2009 für vergleichsweise bescheidene 2,5 Millionen Euro bleiben könnte. Das allerdings könnte Kubica zu wenig sein, zumal Heidfeld das Dreifache verdienen soll. Alonso würde noch teurer werden, sein derzeitiges Gehalt bei Renault wird auf mehr als 20 Millionen Euro geschätzt.

