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Kovalainen mit Bestzeit zum Testabschluss in Jerez

25. Juli 2008 - 17:44 Uhr

McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen fuhr am letzten Testtag in Spanien die schnellste Zeit der Woche - Ferrari erstmals mit "Haifischflosse"

Felipe Massa
Auch Ferrari wuchs am letzten Testtag in Jerez noch eine Flosse aus dem Heck
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Finne Heikki Kovalainen markierte zum Abschluss der Testfahrten in Jerez die schnellste Rundenzeit und unterstrich die guten Leistungen von McLaren-Mercedes in den vergangenen Rennen. In 1:18.385 Minuten umrundete Kovalainen den Kurs und war dabei nach 116 Umläufen drei Zehntelsekunden schneller als die erneut stark aufgeigenden Red-Bull-Piloten. Sébastien Bourdais fuhr den Toro Rosso auf den zweiten Platz, Routinier David Coulthard landete im RB4 auf dem dritten Tagesrang.

Mit den meisten Runden des Tages und der absolut schnellsten Zeit der gesamten Testwoche stand Kovalainen nach Ablauf der Zeit ganz oben auf dem Zeitentableau, das wiederum zehn Fahrer anzeigte. Der Finne konzentrierte sich dabei darauf, seinen Renner für den bevorstehenden Grand Prix in Ungarn abzustimmen und wurde auch mit Nasenflügeln auf der Strecke gesichtet, wie sie das BMW Sauber F1 Team schon seit Saisonbeginn einsetzt.

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Ferrari testet neue Motorenabdeckung

Wie schon an den vergangenen Testtagen in Jerez, so zeigte sich die Red-Bull-Flotte auch am abschließenden Freitag in bester Verfassung. Für Toro Rosso saß heute Bourdais im Cockpit, der sich nach 133 gefahrenen Runden und einer Zeit von 1:18.746 Minuten hinter Leader Kovalainen als Zweiter einreihte und die positiven Resultate von Teamkollege Sebastian Vettel bestätigen konnte.

Coulthard bewegte den RB4 um den spanischen Kurs und schloss die Testarbeit für Red Bull ab, die sich am letzten Tag in Spanien mit einer Rundenzeit von 1:19.494 Minuten und 93 Umläufen ebenfalls achtbar schlugen. Für Renault griff erneut Romain Grosjean ins Lenkrad, der sich die Testarbeit in dieser Woche mit Hockenheim-Sensationsmann Nelson Piquet Jr. teilen durfte.

Der Franzose klassierte sich in 1:19.561 Minuten als Vierter noch vor Ferrari-Pilot Felipe Massa. Grosjean absolvierte mit 90 Runden ein eher kleines Fahrpensum, war aber zur Mittagspause bereits 72 Mal über Start und Ziel gerast. Massa führte hingegen weitere aerodynamische Vergleiche durch, wobei Ferrari erstmals mit einer "Haifischflosse" gesichtet wurde, wie sie Red Bull einst eingeführt hatte.

Sutil wieder mit neuem Getriebe unterwegs

Nur ein Zehntel langsamer als der Ferrari war Williams-Stammpilot Kazuki Nakajima, den den spanischen Kurs in 1:19.724 Minuten umrundete und für eine rote Flagge am Vormittag verantwortlich zeichnete. Der Japaner verlor seinen Wagen schon früh am morgen in der Zielkurve und versenkte seinen Boliden tief im Kiesbett - kam aber dennoch auf insgesamt 100 Runden.

Bester deutscher Vertreter am abschließenden Testtag war Nick Heidfeld auf Rang sieben, der seine Entwicklungsarbeiten am F1.08 kurz vor der Mittagspause ebenfalls unterbrechen musste, nachdem er seinen Wagen auf der Strecke hatte abstellen müssen. Nach 99 Umläufen und mit einer Zeit von 1:19.915 Minuten reichte es für Rang acht.

Force-India-Pilot Adrian Sutil beschäftigte sich weiterhin mit dem neuen Schnellschaltgetriebe, das beim kommenden Rennen in Ungarn sein Renndebüt geben soll. Sutil drehte die wenigsten Runden des Tages und kam nur 72 Mal über Start und Ziel, was ziemlich genau einer Renndistanz in Jerez entspricht. Honda-Fahrer Jenson Button und Toyota-Testpilot Kamui Kobayashi rundeten das Klassement ab.

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