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Super Aguri in Istanbul ausgesperrt!

04. Mai 2008 - 17:56 Uhr

Die Super-Aguri-Trucks müssen vor den Toren zur türkischen Rennstrecke warten - Zufahrt zum Fahrerlager verweigert

Truck LKW
Die Trucks in der Warteschleife: Super Aguri darf nicht in das Istanbul-Fahrerlager
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Die Geschichte um die Rettung des finanziell angeschlagenen Super-Aguri-Teams nimmt immer groteskere Formen an. Nach Informationen von 'autosport.com' soll den Material-Trucks und dem rollenden Motorhome des Rennstalls die Zufahrt zum Fahrerlager verweigert worden sein. Angeblich warten die LKW nun vor den verschlossenen Toren, während die anderen Formel-1-Teams bereits mit dem Aufbau ihres Equipments begonnen haben.

Honda-Geschäftsführer Nick Fry soll die Blockade indirekt verursacht haben, weil er angeblich bei Formel-1-Boss Bernie Ecclestone die Nachricht deponiert habe, dass Super Aguri am kommenden Wochenende in der Türkei nicht starten werde. Eine sehr kuriose Entwicklung, zumal erst am Freitag bekannt wurde, dass sich das angeschlagene japanische Team in ernsthaften Verhandlungen mit der deutschen Weigl-Gruppe befindet.

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Fry hatte sofort nach Veröffentlichung der Übernahmegespräche heftige Zweifel an der nötigen Finanzkraft des deutschen Unternehmens geäußert. Letztlich muss Honda einem möglichen Deal zwischen Super Aguri und der Weigl-Gruppe zustimmen. Im Laufe der kommenden Woche sollen die entscheidenden Gespräche in Japan stattfinden. Weigl hatte zuletzt die Ernsthaftigkeit seines Vorhabens unterstrichen, als er bekannt gab, dass man weitere Partner an der Seite habe.

Außerdem hatte Unternehmenschef Franz-Josef Weigl versprochen, dass man im Falle einer Übernahme den langfristigen Bestand des Teams garantieren könne. Bei Honda blieb man aber skeptisch. Vor allem Fry war es, der immer wieder verbale Stöcke in die Speichen steckte. Während die Team-Trucks nun also in Istanbul vor verschlossenen Toren warten müssen, sind die Super-Aguri-Boliden ohnehin noch in England, denn nach dem Barcelona-Grand-Prix hatte man die Fahrzeuge überraschend bei Honda unterstellen müssen.