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Trulli versteht Aufschrei einiger Kollegen nicht
Jarno Trulli kann nicht verstehen, warum sich einige Fahrer massiv darüber beschweren, im Regen ohne Traktionskontrolle fahren zu müssen
(Motorsport-Total.com) - Eine heiße Diskussion unter den Fahrern ist im Moment das Verbot der Traktionskontrolle, denn eine kleine Fraktion, die von David Coulthard angeführt wird, findet, dass das Fahren im Regen unter den neuen Regeln zu gefährlich ist. Gestern gab es in Jerez bei nassen Bedingungen erstmals Gelegenheit, das konkret auszuloten.
Jarno Trulli empfand es als "gar nicht so schlimm. Das Problem war eher, dass wir anfangs keine Temperatur in die Reifen bekamen, aber sonst war es schwierig, aber normal. Es hängt halt davon ab, was man erwartet. Man kann nicht mehr voll durch die Kurven donnern und erwarten, dass die Traktionskontrolle alles regelt. Das gibt es nicht mehr. Jetzt muss man selbst aufpassen und mit mehr Gefühl fahren", so der Italiener.
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Viel mehr beschäftigte ihn aber ohnehin die Premiere seines neuen Toyota TF108, der gestern erstmals gegen direkte Konkurrenz antrat und mit anderthalb Sekunden Rückstand einen soliden, aber nicht überragenden ersten Eindruck hinterließ. Trulli betonte jedoch, dass er das Potenzial noch bei weitem nicht ausgeschöpft habe, obwohl er gegen Ende des Tages mit dem Setup und der Balance immer besser zurechtkam.
"Es ist noch früh, aber für den Moment bin ich ziemlich glücklich", meinte er am Abend im Motorhome. "Wir schöpfen noch nicht das volle Potenzial des Autos aus, weil wir vielleicht mit Setup und Balance noch in eine andere Richtung arbeiten müssen. Sobald wir das aber genau verstehen, können wir damit anfangen, neue Teile zu produzieren, um das Auto noch besser zu machen. Im Moment müssen wir da noch Kompromisse eingehen."









