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Stuck: Glock kann Toyota nach vorn bringen
Für Hans-Joachim Stuck ist Timo Glock der einzige verfügbare Pilot, der Toyota wirklich helfen kann - Technischer Sachverstand und das nötige "Popometer"
(Motorsport-Total.com) - Toyota ist derzeit die weltweite Nummer eins der Automobilhersteller - auf den Formel-1-Strecken sind die Japaner allerdings weit weniger erfolgreich. Trotz Mega-Budget hat es Toyota in den vergangenen Jahren nicht geschafft, sich zum Spitzenteam zu etablieren. 2008 wird das Team mit GP2-Champion Timo Glock an den Start gehen - für Toyota ist der Wersauer ein Glücksgriff, meint Formel-1-Experte Hans-Joachim Stuck.
"Timo Glock ist meines Erachtens der Einzige, der auf dem Markt war, der - wenn überhaupt - das Team nach vorn bringen kann", sagte Stuck gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ein Fahrer hat natürlich relativ begrenzte Möglichkeiten, das zu tun. Er kann das Team motivieren, er kann den Leuten sagen, was zu verbessern ist. Wenn er die Fähigkeiten dazu hat, und die hat Timo sicherlich."
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Natürlich hänge der Erfolg oder Misserfolg von Toyota nicht allein von Glock ab, so Stuck weiter: "Wenn das Team nicht stimmt, kann Timo auch nichts machen. Dass das System von Toyota bisher nicht gestimmt hat, haben ja andere Fahrer auch schon gemerkt. Ein Ralf Schumacher und ein Jarno Trulli sind sicherlich auf einem ähnlichen Niveau wie Timo Glock. Wenn man die am gleichen Tag ins gleiche Auto setzt, sind alle gleich schnell."
"Aber ich glaube dass ein Timo Glock - das wissen wir von BMW her - eine Fahrergeneration ist, die sowohl mit der Technik arbeiten kann, die aber auch noch den nötigen Popometer hat, um den Leuten zu sagen, was mit dem Auto passieren muss", erklärte er weiter. "Das ist eine Seltenheit, die der Timo da besitzt und ich habe es von den Ingenieuren von BMW immer wieder gehört. Wenn es einer schafft, von seinen Möglichkeiten her zu helfen bei den Japanern, dann ist das Timo Glock."
Glock könne frischen Wind in das Team bringen, ist sich Stuck sicher: "Timo ist der Typ, der sich dort auf die Werkbank setzt und den Burschen sagt, was zu tun ist und wo die Reise hingeht. Und im Moment ist mir nur einer bekannt, der das kann, das ist Timo Glock. Da haben sie sicherlich einen sehr guten Schritt gemacht und ich kann mir vorstellen, dass es mit Timo vorwärtsgeht. Zumal es vorwärtsgehen muss. Die sind jetzt glaube ich im achten Jahr, da gibt es keine Ausreden mehr."









