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Klien 2008 nicht mehr in der Formel 1

10. Januar 2008 - 16:43 Uhr

Für Christian Klien hat sich das Risiko, den Honda-Job zu kündigen, nicht gelohnt, dennoch blickt er "positiv" in die Zukunft

Christian Klien
Aus der Traum: Christian Klien muss sich eine neue Rennserie suchen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Wahrscheinlich hätte Christian Klien seinen Vertrag als Honda-Testfahrer verlängern können, aber der Österreicher pokerte hoch, kündigte bei den Japanern und konzentrierte sich voll und ganz auf die Suche nach einem Renncockpit. Nun stehen er und sein Managervater Johannes aber mit leeren Händen da, denn bei Force India wurden Giancarlo Fisichella und Vitantonio Liuzzi als Renn- beziehungsweise Testfahrer bestätigt.

Dies kam nach den Medienberichten der vergangenen Tage nicht mehr wirklich überraschend, denn die Entscheidung des neuen Teameigentümers Vijay Mallya stand schon seit Jahresende 2007 fest. Dabei hatte sich Klien nach seiner Bestzeit beim Shootout von insgesamt sieben Piloten in Jerez noch große Chancen auf den Zuschlag ausgerechnet. Schlussendlich dürften aber Erfahrung und Renommee den Ausschlag für Fisichella gegeben haben.

Der Österreicher trägt es mit Fassung: "Ich möchte Force India für die Testmöglichkeiten in Barcelona und Jerez danken. Es war eine sehr zufrieden stellende Erfahrung und das Team leistete wirklich sehr gute Arbeit. Ich war glücklich, in Jerez der Schnellste gewesen zu sein, und denke, dass ich gut mit dem Team zusammengearbeitet habe. Der Konkurrenzkampf um das verbleibende Renncockpit an der Seite von Adrian Sutil war hart, und ein Renncockpit war mein Ziel nach der Saison als Testfahrer für das Honda-Team", ließ er ausrichten.

An seinen Langzeitzielen ändert der Rückschlag übrigens nichts: "Natürlich bleibt die Formel 1 meine erste Wahl", stellte der 24-Jährige klar. "Jedoch ist es mir wichtig, meine Rennfahrerfähigkeiten in Topform zu halten, deshalb ziehe ich auch andere Optionen für die Saison 2008 in Betracht. Außerhalb der Formel 1 gibt es interessante Angebote, die ich prüfen möchte. Ich blicke den Entwicklungen der nächsten Wochen positiv entgegen."

Die Formel 1 ist aber zumindest für 2008 kein Thema mehr, was bedeutet, dass sich Klien in anderen Rennserien nach einem Job umsehen muss. Am naheliegendsten wäre ein Engagement in der amerikanischen ChampCar-Serie, denn deren Autos kommen den Grand-Prix-Boliden vom Fahrverhalten her recht nahe - und spätestens 2009 will er ja den nächsten Anlauf in der Königsklasse starten...

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