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Schumacher: Zwei verschiedene Welten

05. November 2007 - 21:25 Uhr

Michael Schumacher konnte auch auf der MotoGP-Ducati in Valencia überzeugen, ein Vergleich mit der Formel 1 sei aber unmöglich

Michael Schumacher
Michael Schumacher kam mit der Ducati GP2 überraschen gut zurecht
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Als Michael Schumacher um 13 Uhr in Valencia erstmals auf die Ducati Desmosedici GP2 von Casey Stoner stieg, war der Medienrummel groß. Als er zwei Stunden später seine Bestzeit in den Asphalt brannte, waren auch alle MotoGP-Stars überrascht. Gerade einmal fünf Sekunden verlor auch den bestehenden Rundenrekord in Valencia - aufgestellt von Dani Pedrosa am vergangenen Sonntag.

Geschwindigkeit ist Schumacher noch immer gewohnt, doch seine langjährige Formel-1-Erfahrung half ihm auf dem MotoGP-Motorrad nur wenig. "Ich habe versucht, einen guten Vergleich zu finden, aber das ist schwierig", erklärte er gegenüber 'MCN' nach dem Test. "Es ist unmöglich, die beiden zu vergleichen, sie haben einfach nichts gemeinsam."

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Ganz unnütz ist Vierraderfahrung aber nicht. "Es hilft einem schon, die Linie zu finden. Wenn man fährt, versteht man, was man zu tun hat - zumindest allgemein, im Detail dann wieder nicht", fuhr er fort. "Aber es sind zwei verschiedene Welten - es ist, als ob man auf der Erde ist und dann auf den Mond geht."

Auch über die Formel 1 verlor der Rekordweltmeister ein paar Worte. So war auch er ein interessierter Beobachter der "Spionageaffäre" zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes. "Ich habe das Glück, dass ich das nicht zu erklären brauche", so Schumacher. "Es war toll, alles, was passiert ist, von außen zu betrachten. Noch schöner war es aber zu sehen, dass Ferrari beide Meisterschaften gewonnen hat."