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Red Bull Racing hat für Alonso kein Cockpit

03. November 2007 - 10:10 Uhr

Fernando Alonso wird sich seinen geäußerten Wunsch, zu Red Bull Racing zu wechseln, wohl nicht erfüllen können

Dietrich Mateschitz
Dietrich Mateschitz untermauert, dass er beide Cockpits für 2008 vergeben hat
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nachdem McLaren-Mercedes am Freitag wenig überraschend die vorzeitige Trennung von Fernando Alonso bekannt gegeben hat, nehmen die Spekulationen um die Zukunft von Fernando Alonso natürlich erst recht an Fahrt auf.

Es gibt eine Menge Teams, mit denen der spanische Pilot in Verbindung gebracht wurde, einige Varianten erscheinen wahrscheinlicher als andere, aber in der "Königsklasse des Motorsport" muss man bekanntlich immer mit Überraschungen rechnen.

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Von den spanischen Medien wurde zuletzt die Theorie in die Welt gesetzt, dass der Rennfahrer aus Oviedo zu Red Bull Racing wechselt. Dies würde jedoch bedeuten, dass einer der beiden Fahrer, also David Coulthard oder Mark Webber, dem zweimaligen Weltmeister weichen müsste. Beide besitzen einen Vertrag für die kommende Saison.

Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz erklärte gegenüber den 'Salzburger Nachrichten': "Gespräche werden immer und überall und mit jedem geführt. Wir haben zwei Fahrer mit fixen Verträgen für 2008."

Der Österreicher erklärt sich die Berichte der spanischen Presse mit einem Interview, das der 26-Jährige der Tageszeitung 'El Pais' gegeben hatte. In Bezug auf seine Zukunft hatte Alonso ausgesagt, dass er am liebsten bei Red Bull Racing fahren möchte. Dabei schränkte er jedoch gleichzeitig ein, dass er nicht wisse, ob sein Wunsch in Erfüllung gehen wird.

David Coulthard, derzeit im Urlaub, sieht die Gerüchte jedenfalls gelassen, seine Vertragssituation sei "eindeutig", wie er gegenüber den 'Salzburger Nachrichten' beteuert: "Wenn Red Bull eine Absicht hätte, wegen Alonso daran etwas zu ändern, hätte man mit mir gesprochen. Das ist nicht passiert. Damit ist die Sache für mich haltlos."

Dass Alonso den Rennstall von Mateschitz derzeit als für ihn beste Option ansieht, ist verständlich. Der österreichische Energy-Getränkehersteller ist in die Formel 1 gekommen, um Rennen zu gewinnen, und besitzt die notwendigen Zutaten dafür. Und bei Ferrari und dem BMW Sauber F1 Team, den einzigen weiteren sinnvollen Varianten, ist kein Platz frei

Das Team konnte dieses Jahr große Fortschritte erzielen, hat mit dem Renault-Triebwerk einen konkurrenzfähigen Motor an Bord und mit Adrian Newey einen Designer, der oft genug gezeigt hat, dass er Autos entwickeln kann, die Rennen gewinnen können.