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Blockiert Dennis Alonso-Wechsel zu Werksteams?

01. November 2007 - 11:19 Uhr

McLaren-Mercedes-Teamchef Ron Dennis möchte Fernando Alonso offenbar nur dann ziehen lassen, wenn dieser in ein Privat-Team wechselt

Fernando Alonso und Ron Dennis
Seinen Wunsch kann Alonso bei Dennis womöglich nicht durchboxen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am Mittwochabend soll es in der McLaren-Mercedes-Fabrik in Woking zum entscheidenden Gespräch zwischen Teamchef Ron Dennis und seinem Schützling Fernando Alonso gekommen sein. Aber nicht erst seitdem geistern diverse Gerüchte durch die Medien, für welches Team Fernando Alonso kommendes Jahr an den Start gehen könnte.

Die Option Ferrari ist definitiv vom Tisch, Renault und Toyota stellen für den zweimaligen Weltmeister die derzeit wohl beste Variante dar, während auch Williams für eine Art Übergangslösung im Gespräch ist. Zuletzt tauchten nun auch Red Bull Racing und Honda als mögliche Varianten auf.


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Doch Ron Dennis vertritt natürlich auch die Interessen seines Teams, und angesichts der Tatsache, dass er eigentlich über einen Vertrag mit dem Spanier für die kommende Saison verfügt, sitzt er durchaus an einem langen Hebel.

So ist zu hören, dass der Brite nur dann eine Freigabe erteilen wird, wenn Alonso nicht zu einem Team wechselt, das sich als Gegner der "Silberpfeile" erweisen könnte. Glaubt man den Berichten, dann möchte der 60-Jährige nicht, dass Alonso zu einem Werksteam wechselt. Damit würden die Optionen Renault, Honda und Toyota wegfallen.

Alonso-Manager Luis Garcia Abad spielte Spekulationen gegenüber dem 'Guardian' am Mittwoch herunter: "Da scheinen die Leute mehr zu wissen als ich", so der Spanier. Zuletzt war die Rede davon, dass Fernando Alonso zu Williams wechselt, im Gegenzug Nico Rosberg seinen Platz bei McLaren-Mercedes einnimmt.

Die Spekulationen nehmen unterdessen wieder neue Dimensionen an, so berichtet die 'Gazzetta dello Sport', dass derzeit ein Wechsel Alonsos zu Red Bull Racing am wahrscheinlichsten ist. Angeblich bemüht sich der österreichische Energy-Drink-Hersteller um den ehemaligen Technikdirektor von Ferrari, Ross Brawn. Den Briten könnte man bei einer Verpflichtung Alonsos natürlich leichter für sich gewinnen.

Fernando Alonso hatte ebenso wie das Team gehofft, dass seine Zukunft schnell geklärt sein wird, so dass man sich beruhigt in den Urlaub verabschieden kann, bevor in rund zwei Wochen bereits wieder Testfahrten aufgenommen werden. Nach Aussage seines Managers habe man "mehrere Optionen" und diskutieren diese: "Was wir kommende Saison machen möchten wissen wir, ob wir dies tun können, wissen wir jedoch noch nicht."

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