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Hat Toyota Alexander Wurz ausbezahlt?
Angeblich hat Toyota an Wurz eine Abfindung gezahlt, damit dieser ein Rennen früher zurück tritt, um Nakajima bei Williams ausprobieren zu können
(Motorsport-Total.com) - Dass Alexander Wurz sein Cockpit bei Williams räumt, ist eine freiwillige Entscheidung, schließlich hat sich der Österreicher zu einem Rücktritt entschieden. Dass er es jedoch vor dem letzten Saisonrennen macht, ist etwas seltsam, und wirft einige Fragen auf.
Interessant ist, dass sowohl Williams als auch Toyota nach den Trennungen von Wurz respektive Ralf Schumacher für die kommende Saison einen neuen Fahrer brauchen. Vor allem Toyota soll damit liebäugeln, Kazuki Nakajima zu verpflichten, den man fördert und im Rahmen des Motorendeals mit dem Williams-Team bei den Briten als Test- und Ersatzfahrer parkte, um ihn "reifen" zu lassen.

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Nun kann man den 22-Jährigen im letzten Grand Prix einmal unter Rennbedingungen testen - auch wenn seitens des Teams und seitens Nakajima hartnäckig dementiert wird, dass es sich um einen Test im Hinblick auf die Saison 2008 handelt. Innerhalb eines Rennens kann man einen Fahrer in der Tat nicht bewerten, aber man kann zumindest einen etwas besseren Eindruck erhalten als bei Testfahrten.
Alexander Wurz erklärte, dass er sich mit Teamchef Frank Williams darauf geeinigt hat, dass er schon in Sao Paulo nicht mehr ins Lenkrad greift. Die Frage ist nur, warum der Brite diesen Wunsch hatte, da er selbst dementiert, dass dies ein Test im Hinblick auf eine Verpflichtung des Japaners für 2008 sei.
Vielleicht ist es aber kein Test für sein Team sondern für Motoren-Partner Toyota. Nach Informationen der 'Sport Bild online' wird Wurz mit einer sechsstelligen Summe entschädigt, damit er den Weg für den Toyota-Junior frei macht.
Nach Informationen der Webseite, die von "seriösen Quellen" bestätigt wurden, soll Toyota schon 2004 einen Stammfahrer ausbezahlt haben, damit er den Formel-1-Rücktritt um ein Rennen nach vorn verlegt: Olivier Panis. Der Franzose soll 300.000 Dollar dafür erhalten haben, dass er beim Saisonfinale (ebenfalls in Sao Paulo) Testfahrer Ricardo Zonta ans Steuer lässt.
Interessant ist, warum man in diesem Zusammenhang nicht versucht hat, eine ähnliche Lösung mit Ralf Schumacher durchzuziehen - dann hätte man Nakajima sogar im eigenen Auto ausprobieren können. Angesichts der Tatsache, dass Schumacher zu den besten Verdienern der Formel 1 gehört, wäre ein solcher Schachzug für die Japaner ungleich teurer geworden.









