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Trulli: McLaren-Mercedes ist glimpflich davon gekommen
Während Jarno Trulli die Meinung vertritt, dass auch die Fahrer hätten bestraft werden sollen, sieht dies Teamkollege Ralf Schumacher anders
(Motorsport-Total.com) - Die Diskussionen über die Bestrafung des McLaren-Mercedes-Teams in der "Spionage-Affäre" nehmen kein Ende. Jarno Trulli gehört zu jenen Formel-1-Insidern, die die Meinung vertreten, dass nicht nur das Team, sondern auch die Fahrer aus der Weltmeisterschaft hätten ausgeschlossen werden müssen.
"Wenn man ein Team disqualifiziert, dann sollte man womöglich auch die Fahrer des Teams qualifizieren, denn sie sind alle involviert und arbeiten für dasselbe Team", wird der Italiener von der Nachrichtenagentur 'Reuters' zitiert, der jedoch zugibt, dass es sehr schwierig sei, das Thema zu bewerten, da man die Wahrheit nur dann kenne, wenn man innerhalb des Teams sei.
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Es sei jedoch für die Formel 1 "eine Schande", dass es diesen Skandal gegeben hat: "Der Sport wurde in der ganzen Welt durch diese Spionage-Geschichte hart getroffen."
Trullis Teamkollege Ralf Schumacher vertritt genau die entgegengesetzte Meinung, er hätte es als zu hart empfunden, wenn auch die Fahrer bestraft worden wären: "Die Fahrer sind bei der Entwicklung des Autos nicht wirklich involviert."
So glaubt der Deutsche nicht, dass die Fahrer Vorteile hatten, weil sich Ferrari-Informationen im Besitz des Ex-Chefdesigner Mike Coughlan befanden und dieser diese zum Teil an Testfahrer Pedro de la Rosa weitergeleitet hat, der wiederum in Kontakt mit Fernando Alonso stand.
Ralf Schumacher erinnert an eine Situation, die er vor vier Jahren bei Williams hatte, als er beim Großen Preis in Kanada als Dritter ins Ziel kam, es jedoch ein Problem mit den Kühleinlässen der Bremsen gab: "Diese waren ein wenig zu dick, um drei Millimeter oder so. Ich meine, was ist dabei der Fehler des Fahrers?"









