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Ferrari sauer auf die Rennleitung
Weil Ferraris erster Boxenstopp von der Rennleitung erzwungen wurde, sind die Italiener stinksauer - E-Mail dürfte nicht angekommen sein
(Motorsport-Total.com) - Normalerweise unterstellt man Ferrari und der FIA ja immer eine besondere Nähe, heute in Fuji war aber genau das Gegenteil der Fall: Weil die Rennleitung Kimi Räikkönen und Felipe Massa zu einem frühen ersten Boxenstopp zwang, fielen die beiden während der ersten Safety-Car-Phase ans Ende des Feldes zurück.
Was war passiert? Die Rennleitung hatte kurz vor dem Start die Anweisung ausgegeben, dass aus Sicherheitsgründen nur mit Regenreifen von Bridgestone gefahren werden darf, doch diese Nachricht - normalerweise wird so etwas in Form einer E-Mail übermittelt - kam auf dem Kommandostand der Italiener erst nach dem Start an. Zu jenem Zeitpunkt hatten Räikkönen und Massa aber bereits Intermediates drauf und fuhren mit diesen.
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Also nahm die Rennleitung über Funk Kontakt mit Ferrari auf, wobei mit Disqualifikation gedroht wurde, falls die Reifen nicht gewechselt werden sollten. Räikkönen und Massa kamen also an die Box, fielen hinter dem Safety-Car ans Ende des Feldes zurück und verloren so natürlich früh jede realistische Chance, den Grand Prix zu gewinnen. Im sonstigen Chaos im Regen von Fuji ging dies ein wenig unter.
"Wir haben die E-Mail-Mitteilung der Rennleitung erst nach dem Start bekommen", erklärte ein Ferrari-Sprecher. "Wir haben auf Stefano Domenicalis Laptop nachgeschaut, er hat die Nachricht um 13:37 Uhr erhalten (sieben Minuten nach dem Start; Anm. d. Red.). Dann wurde uns über Funk mitgeteilt, dass wir die Reifen wechseln müssen, weil wir sonst die schwarze Flagge gezeigt bekommen. Dagegen können wir nichts unternehmen."









