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Taylor: Unser Team wird immer hungriger

25. Juni 2007 - 18:11 Uhr

Der Chefingenieur von Super Aguri im Teaminterview über das Fazit der ersten Saisonhälfte und die Ziele für die restliche Saison und den Frankreich-Grand-Prix

Graham Taylor
Graham Taylor ist hungrig auf weitere Erfolge
© Super Aguri

(Motorsport-Total.com) - Frage: "Wir nähern uns nun der Saisonhalbzeit, können Sie uns sagen, wie Ihrer Meinung nach bisher das Jahr für das Super Aguri F1 Team verlaufen ist?"
Graham Taylor: "Ich glaube, dass das Team auf allen Gebieten über die Erwartungen hinaus Leistung gezeigt hat. Die Fahrerpaarung, die wir haben, hat es uns ermöglicht, in Vorbereitung auf jedes Rennen Fortschritte zu erzielen."

"Die hinzugekommenen technischen Fähigkeiten von Anthony in Zusammenspiel mit Takumas Formel-1-Erfarhung hat sofort eine gute Beziehung ergeben. Das Ingenieursteam hat in allen Einheiten im Verlauf eines Rennwochenendes von beiden Autos profitiert. Dies hat alle im Team unter Druck gesetzt und häufig waren wir in der Lage, unser wahres Potenzial zu zeigen."

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"Unser Ziel war es gewesen, in die Formel 1 zu kommen und einen Punkt zu holen. Nun haben wir vier Punkte geholt, was uns hungrig auf mehr gemacht hat, und unseren Kampfgeist sogar noch mehr verschärft hat. Sicherlich sollte es nicht mehr lange dauern, bis Anthony einen Punkt holt."

Frage: "Was sind die Herausforderungen für das Team und die Fahrer beim kommenden Rennen in Magny-Cours?"
Taylor: "Die Vorbereitungen auf Magny-Cours waren eine Herausforderung, da im Endeffekt alle Teams innerhalb von fünf Wochenenden vier Rennen zu fahren hatten. Die Fracht von den Überseerennen zurückzubekommen und die Autos innerhalb von kurzer Zeit vorzubereiten und dann auch noch zwischen diesen Rennen zu testen fordert ein so kleines Team wie uns."

"Der Kurs von Magny-Cours bietet im Vergleich zu den Rennen in Nordamerika eine andere Herausforderung, da höhere Abtriebslevel erforderlich sind. Beide Fahrer haben für dieses Rennen frische Motoren, die Strafe, die Taku für dieses Wochenende hat, zwingt uns mit seinem Auto zu einer anderen Strategie und es wird für ihn ein hartes Wochenende werden. Aber das Team und die Fahrer verfügen über ein hohes Maß an Zuversicht und Kampfgeist, das ist der Super Aguri-Stil."

Frage: "Habt ihr irgendwelche Neuerungen für den Frankreich-Grand-Prix?"
Taylor: "Super Aguri setzte die Entwicklung fort und aus diesem Grund werden wir für beide Autos für den Frankreich-Grand-Prix ein Aerodynamik-Update haben."

Frage: "Wie hat sich das Super Aguri F1 Team seit dem Frankreich-Grand-Prix 2006 verändert?"
Taylor: "Wir hatten im vergangenen Jahr in Magny-Cours ein gutes Rennen mit Franck Montagny, aber seitdem hat sich eine Menge verändert. Der Fortschritt des Teams ist linear gewesen, denn bis zu diesem Punkt im vergangenen Jahr war er exponentiell. Die Einstellung ist dieselbe, aber der Professionalismus und die Erfahrung sind deutlich größer. Wir erwarten eher gute Leistungen und Ergebnisse, als sie einfach nur zu feiern."

Frage: "Ihr habt also die Ziele für das Team und das verbleibende Jahr verändert?"
Taylor: "Absolut. Wir erweitern ständig unseren Horizont und jede Veranstaltung macht uns - wie ich schon gesagt habe - noch hungriger. Wir hatten in Kanada ein fantastisches Ergebnis und sind momentan in der Gesamtwertung Achter, und wir werden kämpfen, um dort zu bleiben."