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Williams: Rosberg wieder schneller als Wurz

24. Mai 2007 - 17:15 Uhr

Solider und vor allem unfallfreier Auftakt für Williams in Monaco - Nico Rosberg wieder deutlich schneller als Teamkollege Alexander Wurz

Alexander Wurz
Alexander Wurz hatte Pech, konnte sein Potenzial nicht ganz entfalten
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für viele Experten ist der Williams-Toyota FW29 einer der heißen Außenseiter auf ein Spitzenresultat in Monaco, denn das britische Team war im Fürstentum schon im Vorjahr stark unterwegs und verfügt angeblich über viel mechanischen Grip. Am ersten Trainingstag waren Nico Rosberg und Alexander Wurz zwar stark, aber keineswegs überragend unterwegs.

Rosberg belegte in den beiden Sessions die Plätze sieben beziehungsweise acht und war damit um 0,795 beziehungsweise 0,664 Sekunden schneller als Wurz. Letzterer war jedoch gerade zu einer starken Top-10-Zeit unterwegs, als er in den letzten Minuten der zweiten Session erst im Schlusssektor von einem langsameren Fahrzeug aufgehalten und dann vom Unfall von Ralf Schumacher am Schwimmbad behindert wurde.

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"Es macht Spaß, hier in Monaco zu fahren", sagte Rosberg. "Die Sessions waren am Anfang schwierig für uns und ich war mit dem Auto nicht happy, aber Schritt für Schritt fanden wir eine gute Richtung. Je mehr Gummi sich ansammelte, desto besser lief unser Auto. Wir machten mit mechanischen und aerodynamischen Veränderungen Fortschritte - und mit dem Endresultat bin ich zufrieden. Ich denke, das kann ein gutes Wochenende werden."

"Ich denke, ich hätte in die Top 8 fahren können."
Alexander Wurz

Wurz hatte Balanceprobleme und "probierte verschiedene Setups durch", bis er sich am Nachmittag endlich gut fühlte: "Aber dann kamen mir Verkehr und gelbe Flaggen in die Quere. Trotzdem bin ich zufrieden mit der Chassisbalance, die wir jetzt haben, und ich denke, ich hätte in die Top 8 fahren können, was schon in Ordnung wäre. Wir haben heute nichts verloren und nichts gewonnen, aber ich kam auf meine Kosten", analysierte der Österreicher.

Und Technikchef Sam Michael fügte an: "Ein normaler Monaco-Donnerstag. Wir arbeiteten am Setup für das Rennen und stellten sicher, dass die Balance passt. Außerdem tüftelten wir mit neuen Reifen am Qualifying. Wir checkten alle Systeme - Bremsen, Kühlung und so weiter - und alles ist okay. Nico und Alex arbeiteten an ihren Setups und sammelten guten Daten. Jetzt werden wir uns alles noch mal anschauen, um am Samstag und Sonntag optimal gerüstet zu sein."