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BMW Sauber: Schnelles Auto, das Rätsel aufgibt

13. April 2007 - 15:55 Uhr

Beide BMW Sauber F1 Team Piloten waren im 2. Freien Training in Manama weit vorn zu finden, auch wenn Robert Kubicas Auto noch Rätsel aufgibt

Robert Kubica
Robert Kubicas Einsatzfahrzeug stellt das Team vor ein Rätsel
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Guter Auftakt für das BMW Sauber F1 Team in Bahrain. Robert Kubica fuhr im 2. Freien Training am Freitag die drittschnellste Runde (+0,205 Sekunden), Nick Heidfeld wurde Siebter (+0,549 Sekunden). Das Team arbeitete intensiv an Abstimmungsverbesserungen für die sehr sandige Strecke und hat eine gute Basis für das weitere Wochenende gefunden.

"Das zweite Training war besser, aber wir haben noch immer Probleme mit der Balance", so Robert Kubica. "Im 2. Freien Training habe ich das Ersatzauto gefahren, weil wir am Morgen die gleichen Schwierigkeiten wie im Rennen in Malaysia hatten. Das T-Car ist berechenbarer. Wir müssen die Ursachen analysieren."

"Wir haben die Abstimmung etwas verändert, weil das Handling noch nicht perfekt ist, aber es sieht nicht schlecht aus. Die Strecke war vor allem heute morgen sehr schmutzig. Als wir hier vor der Saison zum Testen waren, sind wir 1.31er-Zeiten gefahren. Jetzt fahren wir 1.33er Runden. Aber mit zunehmendem Gummiabrieb werden wir noch schneller werden. Falls es regnet, geht das Spiel von vorne los. Auch Wind, der Wüstensand mitbringt, kann die Bedingungen entsprechend stark verändern."

"Bei mir lief heute alles problemlos", so Heidfeld. "Zu Beginn war die Balance meines Autos nicht ganz so wie bei unserem Test hier vor sechs Wochen. Übersteuern ist ein Thema. Aber wir haben daran gearbeitet. Ich bin recht zufrieden. Auch die Long-Runs waren in Ordnung."

"Ich bin zufrieden, vor allem mit dem Ergebnis des zweiten Trainings", so Willy Rampf, Technischer Direktor. "Wir haben mit beiden Autos das Programm komplett und ohne Probleme abgespult. Wir haben die Rennvorbereitung durchgeführt und können uns am Samstag auf das Qualifying konzentrieren."

"Bei Robert haben wir nach mehreren Änderungen am Setup für das zweite Training auf das Ersatzfahrzeug gewechselt. Mit diesem Fahrzeug ist er besser zurecht gekommen. Jetzt geht es darum zu analysieren, wo die Unterschiede zwischen beiden Fahrzeugen liegen."

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