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Heidfeld am zweiten Testtag in Bahrain klar voran

23. Februar 2007 - 15:33 Uhr

Nick Heidfeld deklassierte am zweiten Tag in Bahrain die Konkurrenz - Alonso, Button, Hamilton und Kubica auf den weiteren Plätzen

Nick Heidfeld
Nick Heidfeld meldet immer stärkere Ambitionen auf Grand-Prix-Siege an
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain spürten die neun anwesenden Teams erstmals so richtig, dass sie sich nicht mehr im europäischen Winter, sondern in der Sakhir-Wüste befinden: Das Thermometer erreichte bis zu 40 Grad, wodurch nun auch die härteren Bridgestone-Reifen funktionierten - und Nick Heidfeld fuhr eine souveräne Bestzeit.

Der BMW Sauber F1 Team Pilot umrundete den Kurs insgesamt 103 Mal und benötigte für seinen schnellsten Versuch 1:30.469 Minuten, womit er das Potenzial des F1.07 eindrucksvoll untermauerte. Sein stattliches Pensum macht auch in Sachen Zuverlässigkeit Hoffnung, denn darin waren Heidfeld und sein Teamkollege Robert Kubica, heute nach ebenfalls ermutigenden 100 Runden Fünfter mit 1,751 Sekunden Rückstand, bisher noch keine Winterweltmeister.

Den zweiten Platz sicherte sich Doppelweltmeister Fernando Alonso (+ 0,756/64 Runden) im neuen Silberpfeil, der weiterhin laufend solide Performances abliefert, gefolgt von Jenson Button (Honda/+ 1,338/107 Runden), dessen RA107 endlich ein wenig auf Touren zu kommen scheint. Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/+ 1,465/87 Runden) wurde Vierter, Kubica Fünfter, Kimi Räikkönen (Ferrari/+ 1,771/67 Runden), Nelson Piquet jun. (Renault/+ 2,070/82 Runden) und Felipe Massa (Ferrari/+ 2,115/68 Runden) rundeten die Top 8 ab.

Dass das heutige Klassement doch recht stark von der gestrigen Reihenfolge abweicht, liegt zum einen an der Unberechenbarkeit der Wintertests, zum anderen aber auch an den veränderten Temperaturen, denn dadurch ergaben sich in Sachen Reifenwahl völlig neue Umstände. Ferrari hatte zum Beispiel im Kühlen Vorteile, während bei Hitze andere Teams - das BMW Sauber F1 Team und McLaren-Mercedes - leicht begünstigt zu sein scheinen.

In den hinteren Regionen des Feldes siedelten sich die üblichen Verdächtigen an, also Red-Bull-Renault, Toyota, Super Aguri und die Scuderia Toro Rosso. Besonders enttäuschend verlief der Testtag aber für Ralf Schumacher, denn der Deutsche wurde nach seinem vorletzten Platz gestern heute gar nur Letzter - mit 3,995 Sekunden Rückstand nach 50 Runden. Ähnlich langsam war sonst nur Vitantonio Liuzzi (15./Toro-Rosso-Ferrari/+ 3,718/24 Runden).

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