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Trulli: "Spreche auf Veränderungen sehr sensibel an"

Jarno Trulli über seine Probleme mit dem TF105B, sein erstes Wochenende in China und die Zusammenarbeit mit Bridgestone

Jarno Trulli
Trulli bei der heutigen Pressekonferenz der FIA an der Strecke in Shanghai
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Bis Suzuka hatte Jarno Trulli seinen Toyota-Teamkollegen Ralf Schumacher sicher im Griff, doch mit der Einführung des modifizierten TF105B-Modells scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen. In Shanghai erklärte der Italiener heute, warum er sich mit dem neuen Auto nicht mehr wohl fühlt und was sein Team innerhalb weniger Tage dagegen unternommen hat.

Frage: "Jarno, China ist ein neues Pflaster für dich, die Strecke ist noch komplett neu. Was sind deine ersten Eindrücke?"
Jarno Trulli: "Es sieht beeindruckend aus. Ich musste ganz schön lange gehen, um hierher zu kommen! Die Strecke habe ich mir noch nicht angesehen, das werde ich erst später tun - einmal eine Runde herumlaufen. Bisher hatte ich eine gute Zeit hier."

Trulli von der gigantischen Stadt Shanghai beeindruckt

Frage: "Was hast du in Shanghai gemacht?"
Trulli: "Wie die anderen Jungs habe auch ich mich ein bisschen umgesehen, völlig andere Menschen getroffen, mir die Gebäude angeschaut. Alles ist ganz anders als in Europa."

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Frage: "Du hattest in Suzuka eine Kollision mit Takuma Sato. Deine Ansicht heute?"
Trulli: "Es macht keinen Sinn, das noch einmal aufzuwärmen. Ich will dazu gar nichts mehr sagen. Ich bin einfach mein Rennen gefahren, aber irgendjemand hat sich für ein sehr optimistisches Überholmanöver entschieden. Das war's dann leider."

Frage: "Was rechnest du dir an diesem Wochenende aus?"
Trulli: "Ich muss sagen, dass ich ein etwas besseres Gefühl habe, denn in Japan hatten wir erstmals das neue Auto, das zwar schneller ist und auf die Renndistanz konstanter, aber ich bekam damit beim Testen und im Training einfach kein vernünftiges Handling hin. Ich habe mich darüber beschwert, und das Team hat sofort reagiert und einige neue Teile hierher gebracht, für die ich mich bei den Jungs in Köln bedanken muss. Sie arbeiten wirklich hart, sodass wir das Problem schon hier angehen können."

"Es gibt noch ein paar Dinge zu sortieren, aber es ist wichtig, dieses Auto in den letzten beiden Grands Prix zu fahren, denn mit diesem Auto werden wir auch die Reifentests im Winter absolvieren - und es gibt die Basis für nächstes Jahr vor. Die Leute haben sehr, sehr schnell reagiert, innerhalb von ein paar Tagen, und auch wenn wir noch einige Probleme zu lösen haben, gefällt mir die Einstellung des Teams, sofort auf alles zu reagieren."

Servolenkung ist das eigentliche Problem mit dem TF105B

Frage: "Was war das Problem?"
Trulli: "Es war ein typisches Problem für ein neues Auto, denn wir haben eine neue Radaufhängung und eine neue Aerodynamik. Das hat gleich beim ersten Test sehr gut funktioniert, aber eben nicht für meinen Fahrstil. Ich spreche auf Veränderungen sehr sensibel an, und ich konnte ein paar Veränderungen spüren, zum Beispiel durch die Radaufhängung und von der Servolenkung her. Die Lenkung reagiert noch immer nicht exakt genug für mich, und das ist nach wie vor ein großes Problem, denn ich habe einen sehr ruhigen Fahrstil. Also habe ich das Team um eine modifizierte Servolenkung gebeten, die ich hoffentlich schon dieses Wochenende verwenden kann."

Frage: "Ferrari hatte dieses Jahr Probleme mit Bridgestone, aber ihr werdet nächstes Jahr auch Bridgestone-Reifen verwenden. Hast du deswegen Bedenken?"
Trulli: "Ich kann nicht sagen, ob sie ein Reifenproblem haben; Ferrari kann das besser beurteilen als ich. Ich verwende den Reifen ja nicht, sondern ich fahre erst nächstes Jahr damit. Dann kann ich dazu auch etwas sagen. Wir werden viel testen, und es sind auch schon einige Dinge geplant, um das Bridgestone-Paket zu verbessern. Okay, dieses Jahr haben sie nicht gewonnen, aber in den letzten fünf Jahren waren sie überlegen, also kann wahrscheinlich alles passieren. Bridgestone hat schon bewiesen, dass sie es können."

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