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James Thompson kommt mit Wippenschaltung nicht zurecht

James Thompson hat Probleme mit der Schaltung seines Honda Civics im WTCR - Der Brite sei deshalb nicht annähernd bei 100 Prozent

(Motorsport-Total.com) - Die Wippenschaltung des Honda Civics im Tourenwagen-Weltcup (WTCR) bereitet James Thompson mächtig Probleme. Der Brite sagt, er sei aufgrund der Defizite nicht ansatzweise bei 100 Prozent. Thompson hatte seinen Vertrag bei Münnich für die WTCR-Debütsaison 2018 erst sehr spät geschlossen. Sowohl in Ungarn als auch in Marrakesch schaffte er es ins Q2. In sechs Rennen landete Thompson dreimal in den Punkten. In der Gesamtwertung liegt er aktuell auf Rang elf.

James Thompson

James Thompson kommt mit der Schaltung im WTCR nicht zurecht Zoom

Mit den Leistungen an den ersten zwei Rennwochenenden sei Thompson sehr zufrieden. Die elektronische Schaltung, die durch Wippen am Lenkrad betätigt wird, würde ihn aber noch bremsen. "Es ist ein absoluter Albtraum", so der Brite gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Ich nutze keine Simulatoren und spiele niemals an der Playstation. Egal wie gut das ist, es ist nichts für mich." Deshalb sei eine elektronische Schaltung für ihn das größte Übel im WTCR. "Es ist ein ganz anderer Stil. Ich mag es, an manchen Stellen mit dem Motor zu bremsen - insbesondere in langsamen Kurven."

Das elektrische System würde diesen Fahrstil aber nicht zulassen, so Thompson weiter. "Gerade in niedrigen Gängen habe ich Probleme", erklärt der Tourenwagen-Pilot. "Ich habe es bisher nicht geschafft, zwei Runden am Stück ohne Probleme zu fahren." Thompson habe pro Runde gleich mehrmals Schwierigkeiten mit der Schaltung. Er versuche aber alles, sich an das neue Getriebe zu gewöhnen. "Ich muss es mit der Zeit lernen", sagt der Brite. "Ich bin zurzeit aber nicht annähernd bei 100 Prozent."


WTCR in Budapest 2018

Positiv sei es, dass Thompson im WTCR noch viel Luft nach oben habe. Solang er mit der Schaltung nicht klar kommt, würde er das Auto vor den Kurven niemals richtig platzieren können. "Ich mache also jedes Mal, wenn das passiert, einen Fehler", analysiert der Brite. Ein weiterer Nachteil sei außerdem, dass Thompson bei weitem nicht so viele Testkilometer gefahren ist, wie der Rest des Feldes. Die Leistungen an den ersten zwei Rennwochenenden seien jedoch sehr ermutigend gewesen, weshalb Thompson nicht aufgeben wolle.

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