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Wiechers: Sonderegger nach Unfall nicht am Start

Aufgrund eines heftigen Unfalls und den daraus resultierenden Schmerzen verzichtete Urs Sonderegger in Ungarn auf die Rennteilnahme

(Motorsport-Total.com) - Das deutsche Wiechers-Team konnte beim ersten Gastspiel der WTCC in Ungarn nur bedingt in das Geschehen auf dem Hungaroring eingreifen. Urs Sonderegger knallte nämlich im Freien Training heftig in die Reifenstapel und verspürte Schmerzen im Nackenbereich, sodass der Schweizer von einer Teilnahme an den beiden WM-Sprintrennen absah. Jetzt will sich Sonderegger auskurieren.

Urs Sonderegger

Urs Sonderegger verzichtete nach seinem Unfall auf weitere Ausfahrten in Ungarn Zoom

"Mit der Strecke kam ich nicht richtig zurecht", sagt der 47-Jährige rückblickend. "Im zweiten Freien Training wollte ich es mit neuen Reifen wissen. Ich verpasste aber den Bremspunkt an der schnellsten Stelle und setzte das Auto in die Reifenstapel - klar mein Fehler. Das war mir bislang nie passiert. Jetzt heißt es, mich gut zu von den Halswirbel-Schmerzen zu erholen und dann auf nach Brünn."

"Nach seinem durchschnittlichen Ergebnis von Monza war Urs hochmotiviert nach Ungarn angereist", erklärt Wiechers-Teammanager Dominik Greiner. "Sein Tatendrang wurde jedoch bereits im zweiten Freien Training durch einen heftigen Crash gestoppt. Urs wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und glücklicherweise ohne große Verletzungen umgehend wieder entlassen", berichtet Greiner.

"Auf eigenen Wunsch wollte Urs am Sonntag nicht starten, da die Schmerzen über Nacht nicht besser geworden waren. Nun schauen wir positiv nach Brünn, wo Urs dann wie gewohnt im BMW sitzen wird", gibt der Teammanager der deutschen Privatiermannschaft zu Protokoll. Technikchef Thomas Schiemann fügt hinzu, dass sein Rennstall in Budapest "eigentlich gut vorbereitet" gewesen sei.¿pbbt|1|50|2011-06-08||||Urs Sondereggerpb¿

"Bis Mitte des zweiten Freien Trainings waren wir noch auf gebrauchten Reifen unterwegs, wie auch in den Trainingssitzungen zuvor. In der zweiten Hälfte steckten wir Urs einen frischen Satz Reifen auf, mit dem er bestimmt Anschluss an die anderen Jungs bekommen hätte. Die ersten Zwischenzeiten deuteten das jedenfalls an", sagt Schiemann. Der Unfall machte dann aber "leider alles zunichte".

"Ich muss dennoch sagen, dass es in Budapest eine tolle Veranstaltung mit Gänsehaut-Charakter war. Bei dieser Begeisterung und Masse an Zuschauern kommen wir im nächsten Jahr doch gerne wieder", hält der Technische Direktor von Wiechers fest. "In Brünn schreiben wir ein neues Kapitel und das ist auch eine Strecke, wo wir bestimmt besser aussehen, da Urs dort auch schon gefahren ist."

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