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Theissen: Zwei Gründe für den WTCC-Verbleib

BMW Motorsport Direktor Mario Theissen erläutert die Hintergründe zum fortgesetzten Engagement in der Tourenwagen-WM: Veränderungen sind gefragt

(Motorsport-Total.com) - BMW wird auch weiterhin in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) vertreten sein - aber nicht mehr in dem Umfang, wie bisher. Dies verkündete BMW Motorsport Direktor Mario Theissen am Samstagabend im Rahmen der BMW Sportpokal Verleihung in München. Künftig konzentriert sich BMW werksseitig einzig und alleine auf die Fahrzeuge von Andy Priaulx und Augusto Farfus.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor)

Mario Theissen schickt 2010 nur noch zwei BMW Werksautos an den WTCC-Rennstart Zoom

"Wir werden wieder in der WTCC antreten, fahren das Programm allerdings zurück", so Theissen im Mediengespräch vor dem Event im "Kesselhaus". "Wir haben im kommenden Jahr ein kleineres Aufgebot: ein Team mit zwei Fahrzeugen. Das Team wird RBM sein, die Fahrer sind Andy Priaulx und Augusto Farfus", erklärt der BMW Motorsport Direktor die neue Aufstellung seiner WM-Mannschaft.#w1#

"Es war für uns in Macao schon mehr oder weniger klar, dass wir weitermachen wollen. Natürlich haben wir zu diesem Zeitpunkt mit der FIA und dem Veranstalter gesprochen und das tun wir auch weiterhin", meint Theissen und fügt an: "In dieser Saison war gewiss nicht alles eitel Sonnenschein. Wir sehen da schon Änderungsbedarf und Verbesserungsbedarf", erläutert der 57-Jährige.


Fotos: WTCC-Siegerehrung in Macao


"Wir haben aber auch den Eindruck, dass sich sowohl die FIA als auch der Veranstalter Mühe geben, das zu erreichen. Auf dieser Basis haben wir unsere Entscheidung getroffen. Dafür gibt es für uns eigentlich zwei Gründe. Einerseits hat sich die Lage in der WTCC bereits in der zweiten Saisonhälfte gebessert. Wir gehen davon aus, dass die Mängel erkannt sind und auch behoben werden."

"Zum anderen ist nach dem Formel-1-Ausstieg natürlich klar gewesen, dass wir eine verstärkte Präsenz im Produktionswagensport zeigen wollen. Das hat der Vorstand damals sofort gesagt. Dazu gehört eben auch, dass wir in der WTCC dabei bleiben", sagt Theissen. Allerdings wird sich BMW im kommenden Jahr verstärkt der Langstrecke widmen - unter Beteiligung der WTCC-Rennfahrer.

Während Priaulx und Farfus - sofern es ihre Terminlage erlaubt - zusätzlich für die GT-Projekte der Münchener abgestellt sind, wechselt der bisherige BMW Team Germany Pilot Jörg Müller komplett zur Langstrecke und wird 2010 mit dem M3 bei verschiedenen Europa-Rennen unterwegs sein. Die sportliche Zukunft von Alessandro Zanardi und Sergio Hernández steht indes noch nicht fest.

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