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  • 02.05.2009 · 20:58

BMW: Drei Autos in den Top 10

Die BMW Länderteams stießen in der Qualifikation von Marrakesch auf Probleme, doch Privatier Franz Engstler sprang sehr gerne in die Bresche

(Motorsport-Total.com) - Im Qualifying für den fünften Lauf der Tourenwagen-WM (WTCC) in Marrakesch hat ein BMW Trio den Sprung unter die besten Zehn geschafft. Für eine Überraschung sorgte BMW Privatfahrer Franz Engstler, der auf dem neuen Circuit de Marrakech mit einer Zeit von 1:51.643 Minuten den achten Startplatz errang. Jörg Müller vom BMW Team Germany kam auf die neunte Position, konnte jedoch in Folge eines frühen Reifenschadens in Q2 nicht mehr aktiv in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen.

Augusto Farfus, Jörg Müller

Jörg Müller hatte Pech mit den Kerbs, Augusto Farfus verfehlte die Top 10

BMW Team UK Pilot Andy Priaulx war als Achter in Q1 ebenfalls ins Top-10-Qualifying vorgerückt. Nach einer unglücklichen Kollision mit SergioHernández vom BMW Team Italy-Spain, der 19. wurde, hatte der dreimalige Weltmeister aber keine Gelegenheit mehr, im zweiten Teil des Zeittrainings anzutreten. Hernández' Teamkollege Alessandro Zanardi verfehlte Q2 um lediglich drei Tausendstelsekunden und belegte Rang elf. Augusto Farfus fuhr für das BMW Team Germany auf Platz 13.#w1#

"Ich bin natürlich überglücklich", meinte Engstler nach seiner beeindruckenden Leistung. "Eigentlich liegt mir eine solche Streckencharakteristik wie hier in Marrakesch gar nicht. Umso toller ist, es in die Top 10 geschafft zu haben. Damit habe ich nicht gerechnet. Nun will ich natürlich auch morgen in der Independents' Wertung vorne liegen", kündigte der Privatier-Vizeweltmeister von 2008 an.

Müller hatte sich als Neunter des ersten Abschnitts für die zweite Phase des Zeittrainings qualifiziert und befand sich gerade auf der Aufwärmrunde, als ein Reifenschaden seine Hoffnungen auf eine weitere Steigerung zunichte machte. "Ich bin zu heftig über die Kerbs gefahren", sagte der 39-Jährige. "Dabei hat es mir den rechten Hinterreifen heruntergerissen."


Fotos: Rennwochenende in Marrakesch


"Insgesamt bin ich enttäuscht darüber, wie groß der Vorsprung der Konkurrenz hier ausfällt. Dennoch werde ich in den Rennen alles geben, auf solch engen Strecken wie hier kann alles passieren", hielt Müller fest, der ebenso wie Markenkollege Priaulx vom Pech verfolgt war. Gerade hatte der Brite das Ticket für den zweiten Teil gelöst, als er in Kurve eins mit Hernández zusammenstieß und sich dabei die rechte Heckpartie beschädigte.

Nur mit Hilfe der Streckenposten konnte Priaulx erst auf die Strecke und dann in die Box zurückkehren. Da er allerdings fremde Hilfe in Anspruch genommen hatte, durfte der Rennfahrer von der Kanalinsel Guernsey nicht mehr im zweiten Qualifying-Abschnitt antreten. Er geht am Sonntag vom zehnten Platz ins erste Rennen der Tourenwagen-WM auf afrikanischem Boden.

"Hätte mir am Morgen jemand gesagt, dass ich in die Top 10 kommen würde, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht geglaubt", gab Priaulx zu Protokoll. "Unser Auto ist gegenüber den Konkurrenten an der Spitze klar im Hintertreffen. Für den Unfall konnte Sergio nichts. Mein Dank gilt Alessandro, der mir zuvor den entscheidenden Windschatten gegeben hatte."

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