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Silverstone im Regen: Audi vor Toyota

Im ersten Freien Training der WEC in Silverstone bestimmt Audi das Tempo an der Spitze - GTE-Pro: Zwei Ferraris vor zwei Porsche 911 und Aston Martin

(Motorsport-Total.com) - Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) hat ihre ersten Wettbewerbskilometer des Jahres abgespult. Bei nassen Bedingungen und kühlen Temperaturen brachte das erste Freie Training in Silverstone jedoch nur wenige brauchbare Erkenntnisse. Die Bestzeit der ersten Session markierten Kristensen/Duval/McNish im Audi R18 mit der Startnummer zwei in 1:55.130 Minuten. Andre Lotterer wuchtete den zweiten R18 in den letzten Minuten des Trainings mit nur 0,026 Sekunden Rückstand auf Rang zwei.

Lucas di Grassi, Tom Kristensen, Allan McNish

Tom Kristensen markierte am Mittag die Bestzeit im Audi mit der Nummer 2 Zoom

Dass die beiden Toyotas von Lapierre/Wurz und Sarrazin/Buemi/Davidson am Ende des ersten Durchgangs auf den Plätzen drei und vier jeweils rund 1,5 Sekunden Rückstand aufwiesen, darf kaum als Hinweis auf das wahre Kräfteverhältnis gewertet werden. Die schlechten Streckenbedingungen luden ohnehin nie zum Erfahren des Limits ein. Die Japaner gehen in Silverstone mit dem TS030 der Vorjahreskonfiguration an den Start. Das deutlich veränderte Auto für 2013 kommt erst in Spa-Francorchamps.

Der Abstand der beiden Lola-Toyotas von Rebellion hielt sich im ersten Freien Training halbwegs in Grenzen. Jani/Heidfeld/Prost hatten letztlich rund zwei Sekunden Rückstand auf die Werks-Toyotas. Der HPD von Strakka sah im Regen kein Land - da war selbst ein LMP2-Fahrzeug schneller. Die Bestmarke in der kleinen Prototypenklasse ging in 1:58.866 Minuten an die G-Drive-Mannschaft (Rusinov/Martin/Conway) im Oreca-Nissan.

In der LMP2-Klasse ist auch in diesem Jahr ein enger Wettbewerb zu erwarten. Die Fahrzeuge von Oak, Pecom, Delta-ADR sowie der Morgan-Nissan der chinesischen KCMG-Mannschaft hatten nur geringen Rückstand. Die beiden brandneuen Lotus-Praga T128 drehten am Mittag nur Shakedown-Runden. Man darf gespannt sein, was Liuzzi/Weeda/Bouchut und Holzer/Kraihamer/Charouz leisten können, wenn der Lotus fertig aufgebaut und abgestimmt ist.

In der GTE-Pro-Klasse sicherten sich die beiden Ferrari 458 Italia von AF Corse die besten Plätze. Die beiden neuen Porsche 911 RSR hatten im ersten Training geringen Rückstand auf die Sportwagen aus Italien. Großes Pech für Stefan Mücke und seine Teamkollegen Darren Turner und Bruno Senna: Der Aston Martin Vantage GTE des prominenten Trios drehte wegen technischer Probleme keine einzige Runde. Das Schwesterauto konnte das Tempo von Ferrari und Porsche nicht mitgehen. In der GTE-Am-Klasse war die Larbre-Corvette am Mittag am schnellsten.

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