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Rob Leupen: Konkurrenz zwischen den Toyotas nimmt zu

An der Spitze der LMP1-Kategorie in der WEC liefern sich die beiden Toyota-Trios ein internes Duell - Die Konkurrenz scheint zuzunehmen

(Motorsport-Total.com) - Toyota ist das einzig verbleibende Werksteam in der LMP1-Kategorie der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und liefert sich mit seinen beiden Trios an der Spitze einen internen Kampf um die Meisterschaft. Nach fünf Rennen sind Teams in Sachen Siege ausgeglichen: Sowohl die Startnummer 8 als auch die Nummer 7 haben jeweils zwei erste Plätze eingefahren. In Silverstone wurden die Toyotas disqualifiziert. Laut Teamchef Rob Leupen geht es an der Spitze immer heißer her.

Kazuki Nakajima, Fernando Alonso

Der interne Titelkampf bei Toyota nimmt Fahrt auf Zoom

"Wir sind in einer Situation, in der die Konkurrenz zwischen Auto Nummer 7 und 8 zunimmt", sagt der Toyota-Teamchef gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Im Team führt das zwangsweise auch zu unglücklichen Gesichern. Leupen erklärt die Situation in Schanghai: "Wenn sie (Die Fahrer der Startnummer 8; Anm. d. Red.) glücklich gewesen wären, dann wäre auch etwas nicht richtig gewesen. Das ist natürlich für das Fahrzeug nicht so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt haben. Sie waren das schnellere Auto. Wir haben da auf Sicherheit gespielt." In der Gesamtwertung führt das Trio der Startnummer 8 mit nur fünf Punkten vor der Nummer 7.

In China gewannen Kamui Kobayashi, Mike Conway und Jose Maria Lopez vor Fernando Alonso, Kazuki Nakajima und Sebastien Buemi. Was die Siege angeht, zogen die beiden Trios also gleich. Dass es zum Sieg der Nummer 7 kam, lang an den schwierigen Wetterbedingungen. Leupen sagt: "Die Erfahrung, beispielsweise aus Fuji 2017, sagt, dass bei solchen Witterungsbedingungen ein Rennen durchaus abgebrochen werden kann. Sollte das der Fall sein, muss immer ein Toyota in Führung liegen."


WEC in Schanghai

"Der Grund war, dass Auto Nummer 7 dringend an die Box musste, weil kein Sprit mehr für eine weitere Runde im Tank war", analysiert er weiter. "Auto Nummer 8 hat dann schlicht und einfach Pech gehabt und konnten den Abstand nicht mehr zufahren. Das ist eine Teamentscheidung gewesen und es ist für mich Teil des Langstreckensports." Leupen spricht von ausgleichender Gerechtigkeit, weil im Laufe der Jahre immer mal wieder ein Auto bevorteilt wird.


Fotostrecke: Toyota in Le Mans: Der lange Weg zum Erfolg

Ein wichtiger Faktor in der WEC-Supersaison ist der Auftritt von Alonso bei Toyota. Auf die Frage, wie sich der Spanier machen würde, antwortet Leupen: "Er hat sich nahtlos ins Team eingefügt und nach sehr kurzer Zeit mitgeredet. Er hat sehr viele Ideen eingebracht. Er war nicht nur Teil des Teams, sondern in Fahrzeug Nummer 8 auch ein echter Mitentwickler für die Strategie." Der Ex-Formel-1-Weltmeister würde mit den anderen Fahrern auf einer Ebene stehen.


WEC Schanghai 2018: 6 Stunden in 52 Minuten

Die Zusammenfassung der 6 Stunden von Schanghai, dem fünften Lauf zur WEC-"Supersaison" 2018/19

Wichtig sei auch, welche Motivation Alonso mitgebracht habe. Der Spanier habe alle Mitglieder im Team angesteckt und jeden einzelnen zu Höchstleistungen angetrieben. Leupen erklärt: "Vor allem die Integration ins Team, dass er sich wohl fühlt, hat sehr gut funktioniert - nicht nur durch das Team, sondern auch durch Fernando. In Le Mans hat er das Team in der Nacht wirklich beeindruckt. Ich glaube, er ist als Fahrer in der WEC angekommen."

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