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Porsche will die Leichtigkeit in Spa nicht verlieren

Obwohl der Porsche 911 RSR mit 25 Kilogramm mehr antreten muss, ist sich das Manthey-Team sicher, in Belgien wieder angreifen zu können

(Motorsport-Total.com) - Mit dem GTE-Pro-Klassensieg in Silverstone im Gepäck, will das Porsche-Team Manthey bei den kommenden 6 Stunden von Spa-Francorchamps mit zwei Wagen erneut angreifen und sich damit auf die 24 Stunden von Le Mans am 14. Juni heiß machen. Zwar wird das Fahrzeuggewicht des 911 RSR dabei laut Beschluss des WEC-Komitees im Zuge der Balance-of-Performance-Regelung um 25 Kilogramm erhöht, doch Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen glaubt, dass seine Mannschaft weiterhin an den Erfolg anknüpfen kann.

Jörg Bergmeister

Der Porsche 911 RSR muss in Spa-Francorchamps 25 Kilogramm zulegen Zoom

"Nach dem erfolgreichen Start in den USA mit Siegen bei den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring, ist der 911 RSR in Silverstone mit einem Doppelerfolg in die WEC-Saison gestartet", resümiert Kristen. "Das hat natürlich die ganze Mannschaft noch einmal besonders motiviert, die Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans, den absoluten Saisonhöhepunkt, mit vollem Einsatz voranzutreiben."

Daran soll auch die Balance-of-Performance-Regelung nichts ändern: "Für den Erfolg wurden wir sehr hart bestraft. Die 911 RSR müssen ab Spa mit einem um 25 Kilogramm höheren Gewicht an den Start gehen. Unsere Fahrer und das Team haben aber bewiesen, dass sie auf wechselnde Bedingungen mit der richtigen Strategie reagieren können."

Holzer und Bergmeister im Einsatz

In Belgien werden für das Team in der Klasse GTE-Pro vier Werksfahrer zum Einsatz kommen. Marco Holzer und Frederic Makowiecki teilen sich die Startnummer 92, Jörg Bergmeister und Patrick Pilet fahren mit der 91. In der GTE-Am-Klasse wechseln sich für das Kundenteam Proton Christian Ried, Klaus Bachler und Al Qubaisi ab.


Fotos: WEC in Silverstone


Holzer kann es kaum erwarten: "Spa ist eine meiner Lieblingsstrecken, eine tolle Herausforderung für jeden Rennfahrer. Ich freue mich auf mein erstes Rennen dort mit dem 911 RSR. Silverstone war für uns ein Saisonstart, wie er besser nicht hätte sein können. Wir haben dort sehr viel gelernt, vor allem auch über unsere Reifen. Unser Ziel in Spa ist es natürlich, unsere Tabellenführung zu verteidigen."

Auch Bergmeister will sich in Eau Rouge und Co. beweisen: "Ich freue mich auf Spa. Das ist eine klassische Rennstrecke mit vielen schnellen Ecken, die einem als Fahrer alles abverlangt. Wir werden natürlich versuchen, dort weiterzumachen, wo wir in Silverstone aufgehört haben. So wie wir uns dort beim Saisonauftakt präsentiert haben, spricht nichts dagegen, dass wir auch in Spa erfolgreich sein werden."

Auf alle Bedingungen vorbereitet

Pilet weist dabei jedoch auf die Gefahren des berüchtigten Kurses hin: "Für mich ist Spa eine der schönsten Rennstrecken der Welt. Ein Problem ist manchmal das wechselhafte Wetter in den Ardennen. Wenn es am einen Ende der Strecke noch trocken ist, kann es am anderen schon anfangen zu regnen. In Spa muss man hinter jeder Kurve mit einer Überraschung rechnen. Doch das macht es nur noch interessanter."

"Ich fühlte mich im Manthey-Team von Anfang an wohl. Wir sind wie eine Familie." Frederic Makowiecki

Für Makowiecki sind die äußeren Einflüsse ohnehin kein Problem, solange er sich im Team wohlfühlt: "Gleich mein erstes Rennen als Porsche-Werksfahrer zu gewinnen, war ein Traum. Alles hat gepasst, auf der Strecke und an der Box. Ich fühlte mich im Manthey-Team von Anfang an wohl. Wir sind wie eine Familie. Das ist genau das Umfeld, das ich brauche, um meine beste Leistung abrufen zu können. In Spa-Francorchamps würde ich gerne weiter träumen."

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