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  • 22.11.2013 11:06

Porsche: 2014er-Modell debütiert in Bahrain

Porsche setzt beim Saisonfinale der Langstrecken-Weltmeisterschaft in Bahrain erstmals den 911 RSR mit den Modifikationen für die Saison 2014 ein

(Motorsport-Total.com) - Auf dem Bahrain International Circuit wird am 30. November das Saisonfinale der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ausgetragen. Es ist das erste Rennen für den weiterentwickelten Porsche 911 RSR. Das Porsche-Team Manthey setzt den GT-Rennwagen aus Weissach auf dem Formel-1-Kurs in der Wüste mit den Modifikationen ein, mit denen er auch in der Motorsportsaison 2014 an den Start gehen wird.

Marc Lieb, Patrick Pilet, Richard Lietz

Das Saisonfinale in Bahrain wird für Porsche zum Testlauf des neuen Modells Zoom

Die Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger Marc Lieb und Richard Lietz gehen im 911 RSR mit der Startnummer 92 ins letzte Rennen der Saison. Im Kampf um den World-Endurance-Cup für GT-Fahrer belegen sie aktuell den dritten Platz. "Da wir in Bahrain zum ersten Mal mit unserem Auto für 2014 fahren, wird das ein ganz besonderes Rennen für uns", sagt Lieb. "Ich bin zuversichtlich, dass wir damit gut aussehen werden und uns ein erfolgreicher Saisonabschluss gelingen wird."

Ich hoffe, dass sich die Verbesserungen an unserem Auto in Bahrain positiv auswirken und es wieder besser für uns läuft als in den letzten Rennen", hofft auch Fahrerkollege Lietz. "Die Strecke macht sehr viel Spaß. Ich freue mich auf ein interessantes Saisonfinale." Ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister und Patrick Pilet, die zuletzt in Schanghai ihre vierte Podiumsplatzierung der Saison holten, teilen sich in der Klasse GTE-Pro den 911 RSR mit der Startnummer 91.

Für beide ist der Strecke Neuland. "Ich war noch nie in Bahrain. Wir fahren dort zum ersten Mal mit unserem Evo-Kit für 2014, das wird sicherlich eine interessante Erfahrung werden. Ich hoffe, dass wir damit einen Schritt nach vorne machen", so Bergmeister. "Bahrain ist für mich bereits die vierte neue Strecke in dieser Saison, nach Sao Paulo, Austin und Schanghai", zählt Pilet auf. "Bei den Temperaturen dort wird das ein im wahrsten Wortsinn heißes Rennen werden. Das verlangt eine optimale Vorbereitung des Autos und natürlich auch der Fahrer und des Teams."


Fotos: Porsche, WEC in Schanghai


In der Klasse GTE-Am liegen die Franzosen Raymond Narac und Jean-Karl Vernay noch aussichtsreich im Rennen um die FIA-Endurance-Trophy. Die Le-Mans-Sieger sind für das Team Imsa-Performance mit dem 911 GT3 RSR aus dem Vorjahr am Start und werden von Markus Palttala unterstützt. Proton setzt einen 911 GT3 RSR mit Teameigner Christian Ried und seinen italienischen Teamkollegen Paolo Ruberti und Gianluca Roda ein.

"In Bahrain geht eine spannende WEC-Saison zu Ende. Es war die erste für den neuen 911 RSR, der bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem grandiosen Doppelsieg in der Klasse GTE-Pro auf Anhieb an die großen Langstreckenerfolge von Porsche anknüpfen konnte", blickt Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen zurück. "In Bahrain ist der 911 RSR jetzt mit dem für 2014 homologierten Stand am Start. Dadurch wird dieses Saisonfinale für uns zu einem wichtigen Test unter Wettbewerbsbedingungen, der uns sicherlich weitere interessante Aufschlüsse im Hinblick auf die neue Saison bringen wird."

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