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Jetzt doch: Glickenhaus verpasst WEC-Auftakt in Portimao

Die 8 Stunden von Portimao werden ohne die Scuderia Cameron Glickenhaus über die Bühne gehen - Auto ist zwar da, doch es scheitert an etwas anderem

(Motorsport-Total.com) - Alles zurück auf Anfang: Die Scuderia Cameron Glickenhaus (SCG) wird nicht an den 8 Stunden von Portimao am Ostersonntag, den 4. April teilnehmen. Das geht aus der provisorischen Teilnehmerliste für das Rennen hervor. Wenig überraschend geht das Rennen angesichts der Coronalage hinter verschlossenen Türen über die Bühne.

Romain Dumas, Franck Mailleux, Glickenhaus 007

Der Glickenhaus 007 wird voraussichtlich erst bei den 6 Stunden von Spa debütieren Zoom

Glickenhaus hatte ursprünglich eingeplant, den Auftakt zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2021 zu verpassen, solange dieser noch mit einem 1.000-Meilen-Rennen in Sebring erfolgen sollte. Für Portimao sagte Glickenhaus zunächst zu, muss nun aber doch passen, obwohl der 007 gerade sein Rollout absolviert hat.

'Daily Sportscar' zufolge sind die Reisebeschränkungen im Zuge der COVID-19-Pandemie schuld am Fernbleiben. Das Le-Mans-Hypercar 007 muss vor dem ersten Rennen homologiert werden. Dafür will SCG einen 30-Stunden-Test absolvieren, den man nun aber nicht planen kann. Die erste Möglichkeit dazu soll sich wenige Tage nach dem Portimao-Rennen bieten.

Der frühestmögliche Termin liegt direkt nach dem Rennen. Das heißt, dass SCG erst zu den 6 Stunden von Spa aufschlagen dürfte, der Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans. Glickenhaus schlägt Zweifel darüber barsch beiseite: Man könne seinen Allerwertesten darauf verwetten, dass er mit zwei Fahrzeugen bei den 24 Stunden von Le Mans am Start stehen werde, sagt er.

Toyota und Alpine werden bei den 8 Stunden von Portimao Alleinunterhalter in der Hypercar-Klasse spielen. Es wird also beim ersten Rennen der neuen Ära nur ein einziges Le-Mans-Hypercar am Start stehen - der Toyota GR010 Hybrid, dafür immerhin in zweifacher Ausführung. Alpine bringt einen "Grandfathered"-LMP1 an den Start.

Dabei hingegen ist die Werks-Corvette, die der schwächelnden GTE-Pro-Klasse zu einem willkommenen dritten Hersteller verhilft. Oliver Gavin und Antonio Garcia werden die C8.R steuern. Es wird erwartet, dass sie auch in Spa am Start stehen wird, weil im IMSA-Kalender eine große Lücke in der GTLM-Klasse klafft.

Zahlreiche Cockpits in den Amateurklassen sind noch offen: ARC Bratislava hat in der LMP2 noch zwei Plätze zu vergeben. In der GTE Am sind noch insgesamt elf Fahrerplätze bei den Teams Project 1, Cetilar, GR Racing (ehemals Gulf), Dempsey-Proton, Aston Martin Racing und D'station unbesetzt.

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