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Fuji: Nakajima holt die Pole für Toyota

Kazuki Nakajima fährt im Qualifying in Fuji eine deutliche Bestzeit und sichert Toyota damit die Pole-Position beim Heimspiel - Rebellion führt die "Benziner-Wertung" an

(Motorsport-Total.com) - Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches WEC-Heimspiel von Toyota könnten besser nicht sein. Im Qualifying zum Sechs-Stunden-Rennen von Fuji, dem vorletzten Saisonlauf zur Langstrecken-Weltmeisterschaft, holte sich Kazuki Nakajima am Steuer des TS030 die Pole-Position. Unter dem Jubel der Fans auf den Tribünen fuhr der Lokalmatador in 1:27.499 Minuten Bestzeit vor den beiden Audi. Das Toyota-Trio Nakajima/Wurz/Lapierre nimmt das Heimspiel ihres Arbeitgebers im Land der aufgehenden Sonne somit vom Platz an der Sonne in Angriff.

Nicolas Lapierre, Kazuki Nakajima, Alexander Wurz

Kazuki Nakajima fetzte mit dem Toyota TS030 auf die Fuji-Pole Zoom

Im Audi-Lager behielt das Le-Mans-Siegertrio Fässler/Lotterer/Treluyer mit einer von Treluyer gefahrenen Zeit von 1:27.639 Minuten die Oberhand gegenüber Kristensen/McNish (1:28.370 Minuten) und startet neben dem einzigen Toyota im Feld aus Reihe eins. Neben dem zweiten R18 e-tron starten Prost/Jani im schnelleren der beiden Rebellion-Toyota (1:29.871) aus Reihe zwei.

Im Kampf der Privatteams setzte sich die Schweizer Truppe damit erstmals an diesem Wochenende gegen die von Strakka (Leventis/Watts/Kane; 5.) und JRM (Brabham/Chandhok/Dumbreck; 6.) angeführte Konkurrenz durch. Dahinter nehmen der zweite Rebellion-Toyota (Belicchi/Primat) sowie der schnellere der beiden Pescarolo des Oak-Teams, der von Baguette/Kraihamer/Sato, Aufstellung.


Fotos: WEC in Fuji


In der LMP2-Klasse manifestierte Starworks seine Vormachtstellung in Fuji auch im Qualifying. Potolicchio/Dalziel/Sarrazin hielten mit einer Zeit von 1:32.367 Minuten den Oreca-Nissan von ADR-Delta (Martin/Graves/Nakano) auf Distanz. Dahinter reihten sich jeweils der schnellere der beiden Lotus (Liuzzi/Rossiter/Weeda) sowie Oreca-Nissan von Signatech (Panciatici/Ragues/Rusinow) ein. Pecom fuhr mit Perez Companc/Minassian/Kaffer auf Startplatz fünf in der LMP2-Klasse.

Auch in der GTE-Pro-Klasse bestätigte sich das Kräfteverhältnis aus den Freien Trainings. Lieb/Lietz fuhren im Porsche des Felbermayr-Proton-Teams in 1:40.289 Minuten Bestzeit vor dem AF-Corse-Ferrari von Fisichella/Bruni (+0,3 Sekunden) sowie dem Aston Martin mit Mücke/Turner (+0,5) am Steuer. In der GTE-Am-Klasse holten sich Belloc/Bourret/Gibon am Steuer der Larbre-Corvette die Bestzeit (1:41.386).

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