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Abschlusstraining: Rebellion wuchtet sich vor Toyota

Neel Jani bringt den Rebellion R13 im dritten Freien Training der WEC in Spa-Francorchamps an die Spitze: BMW meldet sich im Vorderfeld der GTE-Pro-Klasse

(Motorsport-Total.com) - Rebellion hat seine Chance auf ein Glanzlicht am WEC-Wochenende in Spa-Francorchamps genutzt. Neel Jani absolvierte im dritten Freien Training bei besten äußeren Bedingungen einen Qualifyingrun und markierte damit die Bestzeit in der letzten Session vor dem Qualifying. Der Schweizer, der zuletzt im modifizierten Porsche 919 einen neuen Spa-Rundenrekord aufgestellt hatte, war am Freitagmittag in 1:57.120 Minuten der schnellste Mann.

Neel Jani, Bruno Senna

Neel Jani drehte im letzten Freien Training die schnellste Runde Zoom

Die Bestmarke von Rebellion darf jedoch keinesfalls überbewertet werden. Toyota war bereits am Donnerstag rund eine Sekunde schneller gewesen als Jani auf seinem besten Umlauf. Die Japaner hielten sich im dritten Training zurück. Zudem hatte man Pech. Lopez/Conway/Kobayashi sicherten sich in 1::57.939 Minuten den zweiten Rang. Fernando Alonso und seine Kollegen Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima schlossen das Training auf Platz fünf ab. Der Rückstand: 1,353 Sekunden.

Toyota bleibt der haushohe Favorit für das Qualifying am Nachmittag und das Rennen am Samstag. In der Zeitenjagd werden Conway/Kobayashi (#7) und Alonso/Buemi (#8) das wahre Potenzial des TS050 zeigen. Der spanische Formel-1-Star saß im dritten Freien Training nur in den letzten acht Minuten im Auto. Alonso lag in seinem ersten schnellen Umlauf auf Kurs zur Bestzeit, wurde im zweiten Sektor aber erheblich vom Clearwater-Ferrari aus der Amateurklasse aufgehalten.

Der zweite Rebellion mit Beche/Laurent/Menezes erreichte den dritten Rang vor dem schnellsten BR1-Dalllara von SMP, den Stephane Sarrazin auf den vierten Platz fahren konnte. Witali Petrow legte im Schwesterauto einen Dreher auf die Bahn. Es war nur einer von zahlreichen Ausritten, Drehern und Verbremsern am Freitagmittag. Das Team ByKolles hatte wie schon am Vortag einige technische Probleme und konnte nur wenige Runden drehen. In der LMP2-Klasse behält DragonSpeed nach einer weiteren Bestzeit eine weiße Weste.

Etwas verändert zeigte sich das Bild in der GTE-Pro-Kategorie. Nach einigem Rückstand in den ersten beiden Trainings meldete sich plötzlich BMW im Spitzenfeld. An die Bestzeit von Andy Priaulx (Ford) kam man zwar nicht heran, aber Antonio Felix da Costa konnte mit einem Rückstand von rund einer halben Sekunde immerhin Rang zwei vor dem zweiten Ford und beiden Porsche 911 RSR sichern. Das Feld der GTE-Pro-Autos rückte kurz vor dem Qualifying deutlich enger zusammen. Bei den Amateuren waren die beiden Porsches von Proton an der Spitze.

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