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Nenngelder 2019 revolutioniert: VLN veröffentlicht vorläufige Ausschreibung

Die VLN hat die vorläufige Ausschreibung für die Saison 2019 veröffentlicht - Die Nenngelder für die Teams wurden dabei von Grund auf neu strukturiert

(Motorsport-Total.com) - Die VLN-Saison 2019 wirft ihre Schatten voraus. Für das kommende Jahr wurde die vorläufige Ausschreibung der Serie veröffentlicht. Eine wichtige Änderung betrifft die Nenngelder für die Teams, die revolutioniert wurden. Während in der Saison 2018 verschiedene Kostenpunkte separat abgerechnet wurden, wie beispielsweise Leitplankenschäden und Energiekosten, werden diese Posten in der Saison 2019 im Nenngeld zusammengefasst.

VLN

Die Ausschreibung für die VLN-Saison ist bekannt! Zoom

Außerdem sind die Einsatzkosten der verschiedenen Klassen und Teams in die Berechnung der Nenngelder eingeflossen, um eine faire Verteilung zu gewährleisten. 'Motorsport-Total.com' hat erfahren, das manche Teams mit deutlich niedrigeren Nennkosten rechnen können.

Jedoch gibt es aber auch Klassen, in denen das Nenngeld steigen wird. "Natürlich müssen wir die Nenngelder gelegentlich anpassen", sagt der Generalbevollmächtigte der VLN, Ralph-Gerald Schlüter. "Das kennt jeder auch aus dem privaten Umfeld zum Beispiel bei Strom- oder Heizkosten." In der GT3-Klasse, der SP9, muss gemäß der Ausschreibung für ein Vier-Stunden-Rennen ein Nenngeld von 4.600 Euro gezahlt werden.


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"Wichtig ist uns aber, dass in die Veränderungen die Anregungen der Teamchefs einbezogen wurden und keine Ungerechtigkeiten entstehen", so Schlüter weiter. "Bei der Neugestaltung der Nenngelder lag unser Hauptaugenmerk stets auf der Allgemeinverträglichkeit, da wir uns dem Breitensport verpflichtet fühlen." Außerdem würden die Nenngelder die Kosten für die Durchführung der Rennen nicht decken, weshalb die VLN auf Sponsoren angewiesen sei, so Schlüter. Mögliche Finanzierungslücken müssten also ausgeglichen werden.

Die Seit 2013 ausgeschriebene VLN Speed Trophäe wird in der Saison ebenfalls neu aufgestellt. Die GT3-Teams werden im Jahr 2019 mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro an den Nürburgring gelockt. Auch das Punkteschema wurde angepasst: Anstelle von den zehn besten Piloten erhalten jetzt die Top 20 Zähler zugesprochen. Außerdem wird es für die Top 3 des Zeittrainings Bonus-Punkte (Platz eins: drei Punkte, Platz zwei: zwei Punkte, Platz drei: ein Punkt) geben. "Durch das Preisgeld wird die Sonderwertung für Topfahrzeuge deutlich aufgewertet", so VLN-Geschäftsführer Dietmar Busch.

Auch in den Bereichen Livestream und Service für die Fans an der Strecke wurden Optimierungen vorgenommen. Die Autos werden in der Saison 2019 mit Fahrertranspondern ausgestattet, die die Zeitnahme automatisch übermitteln. Dadurch soll das Geschehen transparenter an die Zuschauer weitergegeben werden.

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