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Wird Kawasaki 2017 und 2018 noch stärker?

Die aktuelle ZX-10R hat laut Kawasaki-Teammanager Guim Roda noch sehr viel Potenzial: Werden Jonathan Rea und Tom Sykes in Zukunft noch dominanter?

(Motorsport-Total.com) - Kawasaki befindet sich beim Thema Titelverteidigung voll auf Kurs. Weltmeister Jonathan Rea kann mit 368 Punkten als WM-Führender beruhigt auf die bevorstehenden Rennen schauen. Teamkollege Tom Sykes ist aktuell erster Verfolger mit 322 Zählern. Auf Ducati-Werkspilot Chaz Davies hat Rea bereits 108 Punkte Vorsprung. Ducatis Titelchancen sind somit nur noch theoretischer Natur, sollte Rea seine bisherige Form halten.

Tom Sykes, Jonathan Rea

Beeindruckend: Kawasaki gewann in der laufenden Saison 13 von 18 Rennen Zoom

Die neue Kawasaki ZX-10R ist aktuell das beste Motorrad im Feld. Ducati konnte auf einigen Strecken Paroli bieten, doch unterm Strich ist Kawasaki den Italienern nach wie vor einen Schritt voraus. Im Winter leisteten die Ingenieure von Kawasaki ganze Arbeit, als sie die 2016er-Maschine binnen kürzester Zeit konkurrenzfähig machten.

"Es ist nie einfach, wenn man ein neues Motorrad präsentiert, weil man alle neuen Teile am Grenzbereich testen muss. Man muss verstehen, wo die Grenzen liegen, wie langlebig die Teile sind und wie man am besten mit dem Motorrad umgehen muss. Man muss sich schnellstmöglich Wissen und Erfahrung aneignen", erklärt Teammanager Guim Roda gegenüber 'WorldSBK.com'.


Fotos: Superbike-WM in Laguna Seca


"Die Basis der Maschine ist gut, das Potenzial ist unglaublich groß. Wir lernen nach wie vor dazu und ich denke, dass wir in nächsten und übernächsten Jahr weitere Fortschritte sehen werden", betont der Kawasaki-Verantwortliche, der weiß, dass es immer schwieriger ist, sich an der Spitze zu behaupten, anstatt den Rückstand auf die Führenden aufzuholen. Kawasaki hat im Gegensatz zur Konkurrenz keine Orientierung.

Tom Sykes, Jonathan Rea

Tom Sykes (66) und Jonathan Rea (1) machen den Titel vermutlich unter sich aus Zoom

"Es ist schwierig, vorne zu sein und den Vorsprung zu behaupten. Es ist einfacher, wenn man eine Referenz hat und den Rückstand aufholt. Wir müssen deswegen verstehen, wie wir noch besser werden können und uns gleichzeitig weiter vorne behaupten. Wir müssen aber akzeptieren, dass früher oder später andere Teams und andere Hersteller ebenbürtig sein werden", bemerkt Roda.

"Dann müssen wir kämpfen. Zu diesem Zeitpunkt werden unsere beiden fantastischen Fahrer eine Hilfe sein. Ich bin überzeugt, dass sie den Unterschied ausmachen werden, um in der letzten Kurve der letzten Runde die richtige Reihenfolge sicherzustellen und die beiden ersten Positionen zu behaupten", so der Kawasaki-Teammanager.

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