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Nun doch: Leon Camier lässt sich zwei Monate nach dem Imola-Sturz operieren

Honda-Pilot Leon Camier hat sich am Freitag in Großbritannien operieren lassen, nachdem die Genesung der Schulter nicht wie erhofft vorangeschritten war

(Motorsport-Total.com) - Leon Camier wurde am Freitag in Wilmslow (Großbritannien) an seiner verletzten Schulter operiert. Zwei Monate nach seinem Sturz beim WSBK-Rennwochenende in Imola entschied sich der Honda-Pilot dazu, die lädierte linke Schulter nun doch operieren zu lassen.

Leon Camier

Leon Camier klagte über zu wenig Kraft in der linken Schulter Zoom

Ursprünglich setzte Camier auf eine natürliche Heilung. Doch die Fortschritte ließen auf sich warten. Camier klagte über zu wenig Kraft, als er mit der Supermoto-Maschine trainierte. Die Ärzte empfahlen ihm, die Verbindung in der Schulter durch eine Operation zu stärken.

Seit Mitte April hat Camier keinen Superbike-WM-Lauf mehr bestritten. Nach dem Sturz in der Superpole beim Rennwochenende in Imola war Camier außer Gefecht. Der Brite konnte nach Sandro Corteses Sturz nicht mehr reagieren.


Fotos: Superbike-WM in Donington


Wir haben bei Cortese nachgehakt, was damals passiert ist. "Es lag Öl auf der Strecke. Ich bin in die Kurve eingebogen und per Highsider gestürzt. Er ist in mein Motorrad gefahren oder meinem Motorrad ausgewichen, das auf der Strecke lag", erinnert sich Cortese im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Er ist gestürzt und auf die Schulter gefallen."

Bei den Rennwochenenden in Jerez und Misano übernahm Yuki Takahashi die Honda Fireblade des Moriwaki-Werksteams. In Donington verzichtete das Team auf einen Ersatzfahrer. Und auch in Laguna Seca steuert Ryuichi Kiyonari die einzige Werks-Honda.

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