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Markus Reiterberger (BMW): "Der Topspeed der Ducatis ist wirklich brutal"

Auf den Geraden ist BMW-Pilot Markus Reiterberger leichte Beute: In Lauf zwei sammelt der Deutsche als Elfter wichtige Punkte, doch der Rückstand ist groß

(Motorsport-Total.com) - BMW erlebte in Thailand ein schwieriges Wochenende. Markus Reiterberger konnte in Buriram aber immerhin sieben WM-Punkte sammeln. Nach Platz 14 in Lauf eins kam Reiterberger am Sonntag im zweiten Rennen (zum Rennbericht) als Elfter ins Ziel. Der Rückstand war mit 40 Sekunden aber groß. Das vorzeitig abgebrochene Superpole-Rennen beendete Reiterberger auf der 14. Position. Durch das Pech von Teamkollege Tom Sykes, der Brite stellte seine BMW mit defekter Kupplung ab, kam Reiterberger in der Fahrerwertung (zum WM-Stand) näher heran.

Markus Reiterberger

Markus Reiterberger kämpft mit dem unterlegenen Topspeed seiner BMW Zoom

"Nach dem Warm-up am Morgen haben wir noch ein paar kleine Veränderung an der Gabel und am Stoßdämpfer gemacht, wodurch ich mich auf dem Bike etwas besser gefühlt habe und auch konstanter fahren konnte", schildert Reiterberger. "Ins Sprintrennen hatte ich eigentlich einen super Start, konnte direkt an Tom dranbleiben und hatte das Tempo für Platz zehn oder elf."

"Aber der Topspeed der Ducatis ist wirklich brutal und sie haben uns überholt. Dann ist mir plötzlich der Mercado in die Seite rein gefahren. Ich konnte das gerade noch retten, indem ich in die Auslaufzone ausgewichen bin, aber habe dadurch einige Positionen verloren, die ich nicht wieder aufholen konnte", berichtet der BMW-Pilot.


Fotos: Superbike-WM in Buriram


"Im dritten Rennen hatte ich dann wieder dieselben Probleme beim Einlenken in die Kurven wie am Samstag. Mir ist das Vorderrad immer eingeklappt und ich hatte kein Gefühl für das Bike. Wir müssen unbedingt versuchen, dafür eine Lösung zu finden", bemerkt der Deutsche.

"Der Großteil unseres Rückstands resultiert aus dem Zeitverlust auf den Geraden, aber das macht mir keine Sorgen. Hier vertraue ich auf die Jungs im Werk, dass wir mehr Leistung bekommen, und dann werden die Ergebnisse auch besser sein", erwartet Reiterberger. "Aber ich muss weiter daran arbeiten, beim Einlenken und in der Kurve Vertrauen für das Vorderrad zu bekommen."

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