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Kawasaki-Duo legt beim WSBK-Test den Grundstein für die 2023er-Entwicklung

Ex-Weltmeister Jonathan Rea fährt beim finalen Test vor dem Jahreswechsel die Bestzeit und gibt den Kawasaki-Ingenieuren wichtige Hinweise für 2023

(Motorsport-Total.com) - Rekord-Weltmeister Jonathan Rea und sein Kawasaki-Werksteam machten beim privaten WSBK-Test in Jerez einen Haken an das Jahr 2022 (zum Testbericht). Auf Grund des schlechten Wetters konnten Jonathan Rea und Teamkollege Alex Lowes auf dem Circuito de Jerez effektiv nur einen halben Tag lang Erfahrungen sammeln.

Kawasaki ZX-10RR

Kawasaki ZX-10RR: Für 2023 gibt es kein neues Basismodell, aber neue Entwicklungen Zoom

Rea schloss den Test als Schnellster ab. Mit dem SC0-Reifen gelang Rea in der 39. von 50 Runden eine 1:39.911er-Zeit. Der Rekord-Champion fuhr als einziger der vier anwesenden WSBK-Piloten unter 1:40 Minuten. Teamkollege Lowes reihte sich mit seiner 1:40.342er-Runde auf der dritten Position direkt hinter BMW-Werkspilot Scott Redding ein.

Für Kawasaki war der Jerez-Test wichtig, um im Winter an der Entwicklung der ZX-10RR zu arbeiten. "Es war interessanter Test, denn wir mussten bei einigen grundlegenden Teilen Entscheidungen treffen, damit wir im kommenden Jahr gut in die neue Saison starten können", kommentiert Rea.

Kawasaki-Entwicklung: Feinschliff statt großer Revolution

"Wir hatten drei oder vier dieser wichtigen Teile zur Verfügung, bei denen wir uns dafür oder dagegen entscheiden mussten", präzisiert der Rekord-Weltmeister, der die WSBK-Saison 2022 nur auf der dritten Position beendete.

Jonathan Rea

Jonathan Rea steht vor seiner neunten Saison als Kawasaki-Werkspilot Zoom

Im kommenden Jahr möchte Rea wieder um den Titel kämpfen. "Es war gut, das 2023er-Bike zu fahren. Es gibt noch einige Bereiche, die wir verbessern müssen, weil wir uns noch in einem zeitigen Stadium befinden, vor allem was die Elektronik angeht. Doch Schritt für Schritt werden wir das Paket zusammenstellen", ist der Kawasaki-Pilot überzeugt.


Fotos: WSBK-Wintertest in Jerez für die Saison 2023


Durch die schlechten Bedingungen verlor Kawasaki eineinhalb Testtage. "Der Kurs befand sich zu keinem Zeitpunkt in einem perfekten Zustand. Es gab einige feuchte Stellen. Doch wir konnten einige Entscheidungen treffen", bilanziert Rea. "Ich bin froh, dass ich gesund und happy in die Winterpause starten kann. Jetzt freue ich mich auf einige Wochen Urlaub."

Nächster WSBK-Test findet Ende Januar statt

Teamkollege Alex Lowes half dabei, die neuen Entwicklungen auf der Strecke zu testen. "Wir machten einige Vergleichstests mit neuen Teilen. Es gab positive, aber auch negative Aspekte bezüglich des Hecks der Maschine", berichtet der Brite.

Alex Lowes

Alex Lowes war etwa vier Zehntelsekunden langsamer als Jonathan Rea Zoom

"Gut war, dass wir viele Runden drehen konnten. Wir haben viele Informationen, um alles zusammenzubringen. Dann können wir beim Test Ende Januar einen ordentlichen Schritt machen", erklärt Lowes.

Die Testzeiten aus Jerez:
1. Jonathan Rea (Kawasaki) - 1:39.911 Minuten
2. Scott Redding (BMW) - 1:40.104
3. Alex Lowes (Kawasaki) - 1:40.342
4. Tom Sykes (Puccetti-Kawasaki) - 1:40.949

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