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Aprilia: RSV4 bei Jerez-Test weiter verfeinert

Auch wenn Marco Melandri und Sylvain Guintoli nicht mit schnellen Rundenzeiten aufmerksam machten, zog das Aprilia-Team ein positives Test-Fazit

(Motorsport-Total.com) - Die beiden Aprilia-Werkspiloten starteten beim dreitägigen Jerez-Test keinen Angriff auf die Bestzeit. Stattdessen verfolgten Marco Melandri und Teamkollege Sylvain Guintoli einen genauen Testplan, bei dem die RSV4 für die kommenden Rennen weiter verfeinert werden sollte. Auch wenn das V4-Superbike aus Noale bereits seine sechste Saison in der WM bestreitet, wurde das Potenzial der RSV4 offensichtlich noch nicht voll ausgeschöpft.

Marco Melandri

Aprilia-Pilot Marco Melandri bedauert, dass es am finalen Testtag nass war Zoom

"Glücklicherweise konnten wir ziemlich viel abarbeiten", freut sich Melandri. "Wir konzentrierten uns auf die Dinge, die auf Phillip Island nicht funktionierten. Am ersten Tag arbeiteten wir an der Dämpfung auf Bodenwellen und am Kurveneingang. Am zweiten Tag probierten wir, besser aus den Kurven zu kommen. Es war schwierig, doch unterm Strich konnten wir ein Paket zusammenbringen, mit dem wir uns verbessern konnten."

Das schlechte Wetter am finalen Testtag brachte Aprilias Testplan ein bisschen durcheinander. "Wir hatten weitere Ideen, die wir austesten wollten, doch am dritten Tag konnten wir nicht viel testen. In Aragon erwarte ich einen Schritt nach vorne, der nötig ist, um zu gewinnen", so Melandri. Teamkollege Guintoli, der nach dem Saisonauftakt in Australien die Fahrerwertung anführt, benötigte in Jerez ein paar Runden, um seinen Rhythmus wiederzufinden.


Fotos: Superbike-WM auf Phillip Island


"Drei Testtage waren wichtig für uns. Zuerst einmal mussten wir nach Phillip Island wieder in die Gänge kommen. Es war eine sehr lange Pause. Ich musste unbedingt ein paar Kilometer mit dem Motorrad absolvieren. Es gab neben neuen Elektroniklösungen einige weitere Dinge, die wir testen wollten. Es war ein intensiver Test. Ich bin mit den Erkenntnissen sehr zufrieden", fasst der Franzose zusammen. "Wir werden in Aragon stark und motiviert sein. Das ist es, was zählt."

"Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern können, sowohl bei der Elektronik als auch beim Chassis", ist Aprilia-Rennsportchef Romano Albesiano überzeugt. "Unser Renntempo ist nicht schlecht, doch es reicht noch nicht. In Jerez konnten wir wichtige Informationen sammeln, um eine bessere Orientierung zu haben, in welche Richtung wir entwickeln müssen."

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