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Vergessene Studien: Jeep Treo Concept (2003)

In unserer Reihe zu heute vergessenen Designstudien beschäftigen wir uns diesmal mit dem Jeep Treo Concept. Der originelle 2+1-Sitzer wurde 2003 gezeigt

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Als der inzwischen verstorbene FCA-Chef Sergio Marchionne seine Zukunftspläne für die Jahre 2018 bis 2022 vorlegte, war ein kleiner Jeep-Crossover darunter, der gegen VW T-Cross, Seat Arona & Co. antreten könnte und unterhalb des Renegade positioniert wird. Details dazu gibt es noch nicht, wohl aber einen geistigen Vorgänger, das Jeep Treo Concept von 2003. Grund genug, den Wagen in unserer Reihe Vergessene Designstudien zu beschäftigen.

Name: Jeep Treo Concept

Premiere: Tokyo Motor Show im Oktober 2003 und Detroit Motor Show (NAIAS) im Januar 2004

Daten: 2+1-Sitzer mit zwei Elektromotoren und Allradantrieb, Wasserstoff-Brennstoffzelle als Stromquelle

Hintergrund:

Die nur 3,24 Meter lange Studie sieht aus, als hätten sich die Designer an so etwas wie einem Gelände-Smart versucht. Die Karosserie mit frei stehenden Rädern wurde nach hinten schmaler. Das Auto war ein 2+1-Sitzer, innen gab es zwei Frontsitze nebeneinander und dahinter einen Klappsitz. Die Front zeigte die markentypischen sieben Schlitze und runde Scheinwerfer. Auch die eckigen Außenspiegel erinnerten an Jeep. Die Rücklichter dagegen waren an den Enden des Heckflügels angebracht.

Das Wägelchen wog gerade mal 816 Kilogramm und wurde als "urban-active Jeep" bezeichnet. Das heißt, er war wohl eher für den Einsatz in der City gedacht. Doch als Jeep musste er Allradantrieb haben und bekam dafür einen Elektromotor an der Vorderachse und einen an der Hinterachse. Den Strom lieferte eine Wasserstoff-Brennstoffzelle unter dem Boden. Durch die Drive-by-Wire-Technik ließen sich Links- und Rechtslenker ineinander umwandeln, indem man das Modul aus Lenksäule, Instrumenten und Pedalen einfach von links nach rechts schob.

Unsere Original-Nachricht zum Treo und zu den Zukunftsplänen von FCA:
Jeep: Studie Treo auf ungewohnten Design-Pfaden
Das plant FCA bis 2022

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