powered by Motorsport.com
Startseite Menü

Golden Sahara II: Dieses autonome Fahrzeug ist von 1958!

In den 50er Jahren zeigten die meisten Autos einen neuen V8, der in einen Vorkriegsrahmen eingepasst wurde. Der Golden Sahara II war völlig anders

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Die unglaublichste Enthüllung auf dem diesjährigen Genfer Automobilsalon war kein neues Auto, und es ist sicherlich keines, das Sie bald kaufen können. Klairmont Collections und Goodyear präsentieren dort den Golden Sahara II, ein atemberaubendes Custom Car aus dem Jahr 1958 mit bahnbrechenden, frühen autonomen Technologien an Bord.

Der Golden Sahara II wurde von dem Visionär Jim Street und dem legendären Autoveredler George Barris entwickelt. Der Einfluss des "Jet Age" auf dieses Auto ist offensichtlich, vom flugzeuginspirierten Kühlergrill und den Leitwerken bis hin zum Glas der Kanzel. Im Inneren befindet sich ein Steuerknüppel, der an ein Flugzeug erinnert und die Aufgaben der Beschleunigung, des Bremsens und der Lenkung übernimmt.

Zum Stoppen gab es ein primitives elektronisches System, das Hindernisse auf dem Weg des Fahrzeugs erkennt und die Bremsen automatisch betätigt. Das Auto konnte ferngesteuert werden, und die Türen öffneten sich automatisch, was im Hollywood-Klassiker "Cinderfella", in dem der Golden Sahara II neben Jerry Lewis spielte, sehr wirkungsvoll war.

Es ist schwer zu bemessen, wie weit seiner Zeit voraus der Golden Sahara II war. Damals galt der Einbau eines riesigen V8 in einen Ford Model T Roadster noch als wegweisend in Sachen Auto-Customizing.


Enthüllung des restaurierten Golden Sahara II

Das krasseste visuelle Element dieses Autos ist eines, das auch heute noch die gleiche Aufmerksamkeit erregt wie vor gut 60 Jahren. In den 1950ern entwickelte Goodyear ein Material namens Neothane, einen durchsichtigen Synthesekautschuk. Reifen wurden aus Neothan hergestellt, indem das Material in flüssiger Form in eine Form gegossen wurde. Dies unterscheidet sich sehr von der traditionellen Form des Reifenbaus, bei der aus Vollgummi-Schichten ein Reifen aufgebaut wird.

Neothanes interessantestes Merkmal war, dass es durchscheinend war. Neothane-Reifen wurden von innen beleuchtet und erzeugten einen dramatischen Leuchteffekt. Zu sagen, dass sie die Sichtbarkeit bei Nacht erhöhen, wäre eine Untertreibung. Goodyear produzierte einen Satz Neothane-Reifen für den Golden Sahara II, und das maßgeschneiderte Auto bereiste das Land als Technologie-Demonstrator.

Nachdem der Golden Sahara II mehr als ein halbes Jahrhundert lang aus der Öffentlichkeit verschwunden war, wurde er auf einer Auktion von Larry Klairmont aus dem Besitz von Jim Street gekauft und mit einem frischen Satz Goodyear-Neothane-Reifen wieder in ihren ursprünglichen Glanz zurückversetzt. Jetzt steht er wieder im Rampenlicht und verdreht viele Köpfe.

Quelle: Goodyear Tires via YouTube

Vergessene Studien von einst:
Vergessene Studien: Lincoln Futura (1955)
Vergessene Studien: Renault Concept 900 (1959)

Neueste Kommentare

Noch kein Kommentar vorhanden!
Erstellen Sie jetzt den ersten Kommentar

Diesen Channel präsentiert:

ANZEIGE
Anzeige

Aktuelle Bildergalerien

ZCCA 2018
ZCCA 2018

Porträt: Der Matra Djet
Porträt: Der Matra Djet

Rétromobile 2019 - Sonderausstellung Citroën
Rétromobile 2019 - Sonderausstellung Citroën

Porträt: Derby Bentley mit Brockman Karosserie
Porträt: Derby Bentley mit Brockman Karosserie

Porträt: Cord 812 Westchester
Porträt: Cord 812 Westchester

Porträt: Facel Vega II
Porträt: Facel Vega II
ANZEIGE

Motorsport-Total.com auf Facebook

Werde jetzt Teil der großen Community von Motorsport-Total.com auf Facebook, diskutiere mit tausenden Fans über den Motorsport und bleibe auf dem Laufenden! Hinweis: Auch auf Google+ sind wir natürlich präsent!