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Porträt: De Tomaso Pantera

Der Motor aus dem Rennsport verleiht dem De Tomaso Pantera seinen kernigen Sound. Spaß bringt der seltene Klassiker vor allem sportlichen Fahrern

(Motorsport-Total.com/Classic-Car.TV) - Wer dem Grollen des V-8 Motor eines De Tomaso Pantera lauscht, weiß: hier handelt es sich um einen außergewöhnlichen Sportwagen.

1971 De Tomaso Pantera

Seltener Klassiker der 70er-Jahre: Der De Tomaso Pantera Zoom

Der aus Argentinien stammende Rennfahrer und Geschäftsmann Alejandro De Tomaso war dabei seine Autoträume in Italien zu verwirklichen - mit dem Geld seiner Ehefrau Isabelle Haskell kennen, der wohlhabenden Enkelin von William C. Durant, dem Gründer von General Motors. Nachdem der Vallelunga und der Mangusta keine Kassenschlager wurden, sollte der Pantera endlich die Kasse zum Klingeln bringen.

De Tomaso kaufte erst einmal ein: Carrozziere Ghia und Vignale gehörten ihm und er suchte den Zugang zum US-Markt, weshalb er ein Joint Venture mit Ford einging. Daraus ging der Pantera hervor, der De Tomaso weltberühmt machen sollte. Kantig und ultraflach - so war der Mittelmotorsportwagen eine günstige Alternative zu Ferrari und Lamborghini und wurde in den USA zum Erfolg.

Beim Pantera diente ein 351 Cleveland V-8 Motor mit 5,7 Litern von Ford als Antrieb. Ein Motor, der speziell für den Rennsport entwickelt wurde. Das keilförmige und geradlinige Design des Pantera wurde von Ghias Designchef Ton Tjaarda gezeichnet. Gebaut wurde der Pantera bei der Karosserieschmiede Vignale. Ab Mai 1971 besaß De Tomaso in Modena eine eigene Fertigung für die Pantera Modelle.

Dank des ausgewogenen Gewichtes zwischen Front und Heck durch den Mittelmotor liegt der Pantera sehr sportlich auf der Straße und überträgt sein Leistungsgewicht direkt auf den Asphalt. 51% des Gesamtgewichts liegen auf der Hinterachse. Allerdings bringt eine falsche Lenkbewegung auch eine direkte Reaktion mit sich und kann schnell im Graben enden, denn immerhin wirken rund 330 PS. Das Fünfgang-Schaltgetriebe ist direkt mit der Hinterachse verbunden.

Der Innenraum des Pantera ist durchaus geräumig. Ein geschickter Schachzug und dem US- amerikanischen Markt gerecht zu werden. Allerdings fiel die Geräuschdämmung eher zurückhaltend aus und durch den Mittelmotor heizt sich der Innenraum bemerkenswert schnell auf.

In den USA wurde der De Tomaso Pantera in den Showrooms von Lincoln-Mercury verkauft. Ford hatte bald Absatzprobleme mit dem Pantera was den Ruf des Panteras schädigte. Über die tatsächlichen Produktionszahlen gibt es unterschiedliche Aussagen. Es wird geschätzt, dass rund 7.000 Exemplare gebaut wurden. Die Produktion des ersten Pantera-Modells wurde 1976 eingestellt. Der Pantera wurde noch bis Anfang der Neunziger in geringen Stückzahlen gebaut - allerdings ohne nennenswerte Weiterentwicklungen.

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