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American Dream: Ford Thunderbird

Schon mit seinem Erscheinen im Jahr 1955 war klar: der Thunderbird trifft den amerikanischen Geschmack. Ford machte den Wagen zur Legende

(Motorsport-Total.com/Classic-Car.TV) - Zu verdanken hat Autobauer Ford den Wagen den Designern Frank Hershey und William P. Boyer. Die beiden schafften die gelungene Kombination von Sportwagen-Roadster und komfortablen Boulevard-Cruiser. Der hier gezeigte Oldtimer ist ein Exemplar aus dem dritten Baujahr in der Original-Farbe "Sunset Coral".

Ford Thunderbird 1957 in Originalfarbe Sunset Coral

Fünfziger-Jahre-Feeling Pur: Der Ford Thunderbird 1957 in Sunset Coral Zoom

Angetreten war der Ford Thunderbird 1955 als Konkurrent zum europäischen Jaguar XK140 und zur Corvette von Chevrolet, die bereits seit zwei Jahren auf dem Markt war. Der T-Bird verkaufte sich im ersten Jahr auf Anhieb 16.155 Mal. Das war im Verglichen zur Corvette, die wegen ihrer mageren Verkaufszahlen schon kurz vor der Absetzung war, ein beachtliches Ergebnis.

Aber bei Ford war man noch nicht zufrieden und die Designer mussten zurück ans Zeichenbrett. Obwohl in jedem Jahr Veränderungen gemacht wurden, blieb man dem Fahrzeug- Konzept treu und das Ergebnis für den Zweisitzer im letzten Modelljahr 1957 war einfach perfekt.

Optisch gefiel den Käufern der größere Kühlergrill, das gestreckte Hinterteil mit den schmalen Heckflossen und der geschwungenen Stoßstange mit den beidseitigen Auspufföffnungen. Erkennen kann man einen 1957 auch am Schriftzug auf dem vorderen Kotflügel, an der massiven, zweigeteilten kurvigen Stoßstange mit den integrierten Stand- und Blinklicht und der dem dortigen Typenschild. Das Reserverad war jetzt hinten im Kofferraum.

Andere Veränderungen merkte man erst auf den zweiten Blick wie beispielsweise die größeren Auslässe der Lüftungsklappen im Fußraum, verbesserte Bremsen, das 12-Volt-Elektrik-System und die 14 Zoll Räder. Der Preis lag bei 2,695 Dollar, kam aber leicht über 3800 Dollar, wenn man alle Optionen bestellte.

Eine der Optionen war das Hardtop mit dem seitlichen Bullauge, genannt Porthole, das beim Einparken sehr hilfreich war. Das Hardtop war gegenüber der Corvette und dem Jaguar, für die es zu der Zeit kein Hardtop gab, ein weiterer Pluspunkt.

Zur Auswahl standen 1957 drei verschiedene V8 Motoren. Standard waren 212 SAE-PS, das E Model mit zwei Vierfach-Vergaser und 270 SAE-PS, und der seltene F supercharged mit Kompressormotor und 300 SAE-PS.

Der 1957 T-Bird wurde insgesamt 23.160 Mal gebaut. Es war der erfolgreichste Jahrgang aller T-Birds und ist bis heute für viele Thunderbird-Fans das schönste Modell der ganzen Produktionszeit.

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