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7:53 Minuten von Frikadelli! "Hoffe, Sabine hat zugeschaut"

Dennis Olsen fährt in der VLN/NLS im Frikadelli-Porsche mit Beinahe-Streckenrekord auf die Poleposition beim 45. DMV-4-Stunden-Rennen - Aus für Octane 126

(Motorsport-Total.com) - Der verspätete Saisonauftakt der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS, ehemals VLN) begann mit einem Zeitenfeuerwerk im morgendlichen Zeittraining auf der Nürburgring-Nordschleife. Insgesamt kamen zwölf SP9-Fahrzeuge unter die Marke von acht Minuten. (VLN/NLS2 im Livestream!)

Dennis Olsen

Dennis Olsen stellte den Frikadelli-Porsche #31 deutlich auf die Pole (Archivbild NLS1) Zoom

Der Streckenrekord aus dem Jahr 2018 wurde bei niedrigen Temperaturen womöglich nur von einer Code-60-Phase drei Minuten vor Schluss im Bereich Klostertal gerettet, die zahlreiche Last-Minute-Attacken unmöglich machte. (Ergebnis Zeittraining NLS2)

Die Poleposition bei NLS2 holte sich Dennis Olsen bereits 20 Minuten vor Schluss. Mit einer Rundenzeit von 7:53.565 Minuten fuhr er die schnellste Rundenzeit seit der Einbremsung der GT3-Boliden Anfang 2019.

"Es gab die Runde zuvor eine Code 60 und ich habe gehofft, dass sie bis dahin aufgehoben wird. Auf der Runde hatte ich keinen Verkehr da habe ich Glück gehabt. Das Auto geht richtig gut. Ich bin hoffe, dass Sabine diese Runde gesehen hat", sagt der Meister der Interkontinentalen GT Challenge (IGTC) von 2019.

Der Frikadelli-Porsche #31 (Makowiecki/Olsen) startet damit von der Poleposition in das 4-Stunden-Rennen um 12 Uhr. Auf die zweite Position fuhr Nicki Thiim im Phoenix-Audi #11 (Beretta/Thiim) in 7:55.829 als einer der wenigen, die um die Code 60 in der Schlussphase herumkamen.

Frank Stippler unterstrich im Phoenix-Audi #5 (Stippler/V. Kolb; 3.) die starke Form des Phoenix-Teams, die durch den Wochenspiegel-Ferrari #22 (Weiss/Keilwitz/Krumbach) auf Platz sieben abgerundet wurde. Dieses Fahrzeug wird seit diesem Jahr ebenfalls von Phoenix Racing eingesetzt.

Simon Trummer, Jonathan Hirschi, Luca Ludwig

Octane 126 muss die Segel streichen Zoom

Dazwischen klassifizierten sich drei weitere Porsche 911 GT3 R: "Grello" #911 (Christensen/Estre/Kern) startet von der vierten Position, gefolgt vom Frikadelli-Porsche #30 (Tandy/Martin; 5.) und dem KCMG-Porsche #18 (Holzer/Liberati; 6.).

Die Top 10 komplettieren der Konrad-Lamborghini #7 (Jefferies/di Martino; 8.), der Huber-Porsche #25 (Neuffer/Aust/N. Menzel; 9.) und der RMG-BMW #44 (Harper/Hesse/Verhagen/Farfus; 10.). Farfus lag lange Zeit mit der Zeit von 7:59.118 Minuten an der Spitze, die er gleich zu Beginn des Zeittrainings aufgestellt hatte.

Einen Mercedes-AMG GT3 sucht man in den Top 10 vergeblich, was maßgeblich daran liegt, dass kein einziger AMG in der SP9 Pro gemeldet ist. Moritz Kranz brachte den GetSpeed-Mercedes #9 (Shoffner/Kranz) auf die 15. Position. Diese werden an diesem Wochenende beim Auftakt zur GT-World-Challenge (GTWC) Europe in Monza eingesetzt.

Nicht zum Rennen starten wird der Octane-126-Ferrari #26 (Grossmann/Trummer/Hirschi/Ludwig; 17.). Das Fahrzeug ist im Abschnitt Stefan-Bellof-S nach einem Unfall gestrandet. Eine Teamsprecherin bestätigt gegenüber 'Motorsport-Total.com', dass das Fahrzeug "vorne und hinten" beschädigt sei und die entsprechenden Ersatzteile fehlen.

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