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Regen in Martinsville: NASCAR-Rennen wird Sonntag fortgesetzt

In Martinsville konnte am Samstagabend zwar gestartet werden, viel mehr aber nicht - Regenreifen trotz positivem Feedback zum Martinsville-Test keine Option

(Motorsport-Total.com) - Genau wie beim Food City Dirt Race vor zwei Wochen in Bristol so braucht es auch beim darauffolgenden Rennen der NASCAR-Topliga wieder zwei Anläufe, um das Rennen über die Bühne zu bekommen. Das Blue-Emu Maximum Pain Relief 500 auf dem Martinsville Speedway wurde am Samstagabend mit einer Verzögerung von eineinhalb Stunden zwar gestartet, musste wenig später aber unterbrochen werden.

Regen am Martinsville Speedway

Regen am Martinsville Speedway (Foto: 2020) sorgt für Verschiebung Zoom

Grund ist einmal mehr das Wetter. Denn am Samstag hatte Regen den Short-Track ganz im Süden des US-Bundesstaats Virginia für große Teile der Abendstunden im Griff. Eineinhalb Stunden später als geplant durfte Rusty Wallace dann doch die Grüne Flagge schwenken.

Der gemäß berechneter Startaufstellung von P1 losgefahrene Joey Logano (Penske-Ford) führte die erste Runde an, wurde aber zügig vom neben ihm gestarteten Denny Hamlin (Gibbs-Toyota) überholt.

In der 37. der 500 angesetzten Runden sorgte ein Dreher von James Davison (Ware-Chevrolet) für Gelb. Ursache für den Dreher war kein Fahrfehler Davisons, sondern ein Kontakt, der ausgerechnet von Teamkollege Cody Ware ausging. Der Sohn von Teambesitzer Rick Ware musste sich erst wieder umstellen, dann an den beiden Tagen zuvor hatte er mit deutlich höherem Tempo am IndyCar-Test auf dem Indianapolis Motor Speedway teilgenommen.

In Martinsville kehrte während dieser ersten Gelbphase der Regen mit Nachdruck zurück. Das Rennen wurde nach 42 Runden mit der Roten Flagge gestoppt. Nach einer kurzen Wartezeit entschieden die NASCAR-Offiziellen, die verbleibenden 458 Runden erst bei Tageslicht am Sonntag nachzuholen. Die Uhrzeit für die Fortsetzung ist Sonntag, 16:00 Uhr Ortszeit (22:00 Uhr MESZ).

In Martinsville getestete Regenreifen (noch) keine Option

Übrigens: Die vor wenigen Tagen ausgerechnet in Martinsville erstmals auf einem Ovalkurs getesteten Regenreifen sind keine Option. Zwar gab es von Kyle Larson, der beim Test als einer von zwei Fahrern damit unterwegs war, positives Feedback. Und auch NASCAR äußerte sich vorsichtig optimistisch. Derzeit aber liegen die getesteten Regenreifen noch gar nicht in ausreichender Stückzahl für alle Teams vor.

NASCAR: Regenreifen-Test in Martinsville

Regenreifen wie beim Test in Martinsville, stehen für Rennen noch nicht bereit Zoom

Sollte es überhaupt irgendwann einmal Rennrunden mit Regenreifen auf einem Ovalkurs geben, kommen dafür nur flache Short-Tracks und flache Ein-Meilen-Ovale in Frage. Am kommenden Wochenende wird zwar in Richmond abermals auf einem Short-Track gefahren, aber mangels ausreichend vorhandener Reifen ist man auch dort auf Trockenheit angewiesen.

Der frühestmögliche Termin für mögliche Rennrunden mit den neuen Reifen wäre theoretisch am 18. Juli auf dem New Hampshire Motor Speedway in Loudon. Zwar ist auch Dover, wo am 16. Mai gefahren wird, ein Ein-Meilen-Oval. Mit einer Kurvenüberhöhung von 24 Grad kommt die "Monster Mile" aber aus anderem Grund als den Reifen nicht in Frage.

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