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Qualifying zum Daytona 500: Alex Bowman erobert die Pole-Position

Als Johnson-Nachfolger holt Alex Bowman in seinem ersten Quali im #48 Hendrick-Chevrolet bei erstem Flutlicht-Qualifying zum Daytona 500 die prestigeträchtige Pole

(Motorsport-Total.com) - Die neue NASCAR-Saison beginnt am kommenden Sonntag (14. Februar) beim Daytona 500 einmal mehr mit einem Hendrick-Piloten auf der Pole-Position. Alex Bowman (Startnummer 48) hat sich die Pole für die diesjährige Auflage des "Great American Race" gesichert, Teamkollege William Byron (Startnummer 24) hat den zweiten Startplatz an Land gezogen.

Alex Bowman

Daytona-500-Pole für Alex Bowman bei seinem Einstand im #48 Hendrick-Chevrolet Zoom

Dies ist das Ergebnis des Pole-Qualifyings, bei dem auch am neuen Termin Mittwochabend "lediglich" die beiden Plätze in der ersten Startreihe vergeben wurden. In den vergangenen Jahren fand das Qualifying zum Daytona 500 nicht erst mittwochs, sondern bereits eine Woche vor dem Rennen statt. In diesem Jahr aber hat man den Zeitplan inklusive Busch Clash deutlich komprimierter gestaltet. (Fotos: Training und Qualifying zum 63. Daytona 500)

Fakt ist: Für Bowman wurde sein erstes Qualifying mit jener Hendrick-Startnummer 48, die zwei Jahrzehnte lang von Jimmie Johnson getragen wurde, auf Anhieb zum Erfolg. Während Johnson in diesem Jahr auch auf seiner neuen Bühne - der IndyCar-Serie - für Chip Ganassi Racing mit der #48 antritt, ist es für aber Bowman keineswegs die erste Pole-Position bei einem Daytona 500.

Sechste Hendrick-Pole in sieben Jahren beim Daytona 500

2018 nämlich erzielte Bowman die prestigeträchtige Pole für das "Great American Race" am Steuer des #88 Hendrick-Chevrolet. Nun ist ihm dies also mit einer weiteren legendären Startnummer gelungen. "Das hat mit mir selbst eigentlich nicht viel zu tun, sondern zeigt nur, wie stark bei Hendrick Motorsports gearbeitet wird", so Bowmans erster Kommentar nach dem Flutlicht-Qualifying.

Für Hendrick ist es bereits die sechste Daytona-500-Pole in sieben Jahren. Bowmans Vorgänger Jimmie Johnson ist übrigens kein Teil dieser Serie, die 2020 von Ricky Stenhouse (JTG-Chevrolet) unterbrochen wurde. Johnson aber sind trotzdem zwei Daytona-500-Poles gelungen: 2002 (als Rookie) und 2008.


Fotostrecke: Die Autos der NASCAR Cup-Saison 2021

Bowmans Durchschnittsgeschwindigkeit in der schnellsten Runde im Einzelzeitfahren am Mittwochabend: 191,261 Meilen pro Stunde (47,056 Sekunden). Damit war er satte 0,258 Sekunden schneller als Hendrick-Teamkollege William Byron. Der Daytona-500-Polesitter von 2019 wiederum war als Zweitschnellster gerade mal 0,010 Sekunden schneller als Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford), der den Sprung in die erste Startreihe um genau diese Winzigkeit verpasst hat.

William Byron

Ebenfalls in der ersten Startreihe: William Byron im #24 Hendrick-Chevrolet Zoom

P3 bis P40 in der Startaufstellung für das Daytona 500 werden wie gewohnt am Donnerstagabend in den beiden Qualifikationsrennen (Duels) ermittelt. Dort entscheidet sich auch, welche vier Fahrer den diesjährigen NASCAR-Saisonauftakt als Zuschauer verfolgen werden.

Preece und Ragan auch ohne Charter schon sicher im Daytona 500

44 Meldungen liegen für das 63. Daytona 500 vor. Das Starterfeld im Rennen aber ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Über einen sogenannten Charter, der eine Teilnahme am Rennen garantiert, verfügen per Reglement 36 Autos.

Von den acht Piloten, die sich in Daytona qualifizieren müssen, haben im Einzelzeitfahren am Mittwochabend deren zwei ihren Einzug ins Starterfeld schon sichergestellt, wenngleich die konkreten Startplätze noch offen sind.

Es handelt sich um Ryan Preece (JTG-Chevrolet) und David Ragan (Front-Row-Ford), die im Klassement des Pole-Qualifyings auf P8 und P13 abschlossen und damit die zwei schnellsten Fahrer der acht sogenannten Open-Autos (Autos ohne Charter) im Feld waren.

Um die letzten beiden Tickets für das 63. Daytona 500 kämpfen in den beiden Duels am Donnerstagabend noch folgende sechs Fahrer von Open-Autos: Garrett Smithley (MBM-Ford), Kaz Grala (Kaulig-Chevrolet), Austin Cindric (Penske-Ford), Noah Gragson (Beard-Chevrolet), Timmy Hill (MBM-Ford) und Ty Dillon (Gaunt-Toyota).

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