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Trucks in Talladega: Timothy Peters siegt unter Gelb

Timothy Peters gewinnt nach genau einem Jahr wieder ein Truck-Rennen - "Big One" sorgt für (kurze) Verlängerung - Brian Keselowski mit starkem Debüt

(Motorsport-Total.com) - Die von NASCAR für dieses Wochenende in Talladega eingeführte Regel, im Falle eines Green-White-Checkered-Finales nur einen Anlauf der Verlängerung zu unternehmen, ist am Samstag beim Truck-Rennen zur Anwendung gekommen. Ein "Big One" auf der Gegengerade, in den zehn Fahrzeuge verwickelt wurden, hatte drei Runden vor dem geplanten Ende eine 14-minütige Unterbrechung mit der Roten Flagge und daran anschließend das Green-White-Checkered-Finale auf den Plan gerufen.

Timothy Peters

Timothy Peters holte sich in Talladega wie im Vorjahr den ersten Saisonsieg Zoom

Beim entscheidenden letzten Restart lag Brandon Jones (GMS-Chevrolet) auf der Innenbahn in Führung. Auf der Außenbahn aber wurde Timothy Peters (Red-Horse-Toyota) ausgerechnet von Jones' GMS-Teamkollege Spencer Gallagher in Führung geschoben. Wenige Sekunden später kollidierte Gallagher auf der Gegengerade mit John Wes Townley (Athenian-Chevrolet) und brachte damit die insgesamt sechste Gelbe Flagge heraus. Diese beendete gemäß der neuen Regel das Rennen und bescherte Timothy Peters den ersten Sieg seit genau einem Jahr. Vor zwölf Monaten hatte der Truck-Vizechampion des Jahres 2012 ebenfalls in Talladega gewonnen.

Brandon Jones lag zum Zeitpunkt der letzten Gelben Flagge auf Rang zwei und ist somit Zweiter im Endergebnis vor Mason Mingus (Boat-Chevrolet). Auf Platz vier landete Erik Jones (Busch-Toyota), der damit seine Führung in der Gesamtwertung ausbaut. Neuer Verfolger Nummer eins des Rookies aus dem Team von Kyle Busch ist Tyler Reddick, der Rookie aus dem Team von Brad Keselowski.

Rennen zum Vergessen für Matt Crafton

Matt Crafton

Matt Crafton erlebte im Titelkampf einen herben Rückschlag Zoom

Der als Tabellenzweiter angereiste Matt Crafton erlebte indes ein Rennen zum Vergessen. Bis zur 66. von letztlich 98 Runden hatte Crafton stolze 43 Führungsrunden angesammelt und deutlich gemacht, dass der Weg zum Sieg bei normalem Verlauf der Dinge nur über ihn führen würde. Doch was ist in Talladega schon normal? In Führung liegend verfing sich am knallgelben Thorsport-Toyota etwas Unrat am Grill, woraufhin der zweimalige und amtierende Truck-Champion zurückfiel. In Runde 85 schnitt ihm Stanton Barrett in Turn 1 den Weg ab. Eine leichte Kollision und die vierte Gelbphase im Rennen war die Folge.

In Runde 91 war Crafton dann einer der zehn Fahrer, die in den "Big One" auf der Gegengerade verwickelt wurden. Auslöser war eine Berührung zwischen Ben Kennedy und Johnny Sauter im dichten Pulk. Neben Crafton wurden bei dieser Gelegenheit unter anderem auch Matt Tifft, Travis Kvapil, Timmy Hill, Tyler Tanner und John Hunter Nemechek mitgerissen. Für Crafton schlug so am Ende nur Platz 24 zu Buche. In der Gesamtwertung ist er damit auf den dritten Rang abgerutscht und hat nun 24 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Erik Jones. Tyler Reddick fehlen 16 Punkte auf Jones.

Starkes Truck-Debüt von Brian Keselowski

Brian Keselowski

Brian Keselowski überzeugte im Team von Bruder Brad Keselowski auf Anhieb Zoom

Ein starke, aber unbelohnte Leistung zeigte Brian Keselowski. Der ältere Bruder von Brad Keselowski gab in dessen Team sein Debüt in der Truck-Serie, weil sich Stammfahrer Austin Theriault von den Rückenverletzungen erholt, die er sich vor drei Wochen beim heftigen Crash in Las Vegas zugezogen hat.

20 Runden vor Schluss übernahm der ältere Keselowski-Bruder die Führung, wurde beim vorletzten Restart aber vom Duo Spencer Gallagher/Erik Jones ausgetrickst. Den Green-White-Checkered-Restart hätte Brian Keselowski als Vierter unter die Räder genommen, doch noch unter Gelb ging ihm der Sprit aus. So wurde es unterm Strich nur Platz 17, was einem starken Truck-Debüt aber keinen Abbruch tut.

Am kommenden Wochenende wartet eine komplett andere Herausforderung auf die Truck-Piloten: Das als "Paperclip" bekannte Halbmeilen-Oval in Martinsville (Virginia) steht auf dem Plan.

Die Top 10 aus Talladega:

01. Timothy Peters (Red-Horse-Toyota)
02. Brandon Jones (GMS-Chevrolet)
03. Mason Mingus (Boat-Chevrolet)
04. Erik Jones (Busch-Toyota)
05. Tyler Reddick (Keselowski-Ford)
06. Cameron Hayley (Thorsport-Toyota)
07. Johnny Sauter (Thorsport-Toyota)
08. Chris Fontaine (McLeod-Toyota)
09. Chad Boat (Boat-Chevrolet)
10. Tyler Young (Young-Chevrolet)

Die Top 10 der Gesamtwertung (19/23 Rennen):

01. Erik Jones - 742 Punkte
02. Tyler Reddick - 724
03. Matt Crafton - 718
04. Johnny Sauter - 687
05. Timothy Peters - 642
06. Cameron Hayley - 622
07. Daniel Hemric - 612
08. John Wes Townley - 594
09. Ben Kennedy - 566
10. Spencer Gallagher - 559

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