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Supersport-WM in Assen: Thomas Gradinger feiert erstes WM-Podium

Platz drei beim Supersport-WM-Lauf in Holland: Thomas Gradinger zeigt erneut eine starke Leistung und wird mit seinem ersten Podestplatz in der WM belohnt

(Motorsport-Total.com) - Gerade einmal 0,223 Sekunden fehlten Thomas Gradinger (Kallio-Yamaha) beim Lauf der Supersport-WM in Assen auf den Sieg. Der junge Österreicher beendete das vierte Rennen der Saison auf der dritten Position und stieg neben Sieger Federico Caricasulo und Randy Krummenacher auf das Podium. Es war Gradingers erstes Top-3-Ergebnis in der WM.

Thomas Gradinger

Meilenstein für Thomas Gradinger: Erstes Podium in der Supersport-WM Zoom

"Ich freue mich riesig, dass es mit dem ersten Podium endlich geklappt hat", atmet Gradinger auf. "Obwohl es erneut bitterkalt war, hat der Renntag erfreulich begonnen. Im Warm-up hatte ich eine starke Pace, die ich konstant fahren konnte. Die letzte Vorbereitung für das Rennen mit Minimalrückstand auf die Bestzeit als Zweiter abzuschließen, gab mir viel Vertrauen. Zudem habe ich auch immer versucht, locker zu bleiben."

"Das hat sich schon am Start ausgezahlt, da meine Reaktion richtig gut war heute. Leider hatte ich dann einen Wheelie, der ein paar Plätze gekostet hat. Doch in der ersten Kurve bin ich eine andere Linie als die meisten vor mir gefahren und nach einem späten Abbremsen bin ich gleich auf P3 nach vorn geprescht", berichtet der Yamaha-Pilot. "Die nächsten Runden waren sehr unterhaltsam."

Thomas Gradinger

Der Kallio-Pilot kam nur knapp hinter Federico Caricasulo und Randy Krummenacher ins Ziel Zoom

"Es war ein großartiger Kampf mit Lucas (Mahias) und Raffeale de Rosa. Zwischenzeitlich bin ich auf den sechsten Rang zurückgefallen, aber ich habe mich deswegen nicht unter Druck gesetzt. Ich bin einfach meine Pace konstant gefahren. Zum Schluss bin ich dann meine schnellste Rennrunde gefahren. Das zeigt, dass ich mit gebrauchten Reifen immer besser zurechtkomme", erklärt er.

"Ich bin wirklich überglücklich, dass ich den dritten Platz ins Trockene gebracht habe. Auf die Siegerzeit fehlten gerade mal zwei Zehntelsekunden. Es war in jeder Hinsicht ein cooles Rennen", freut sich Gradinger. "Nach den Problemen am Beginn des Wochenendes hat das Team einen super Job gemacht. Daher einen großen Dank an meine Jungs, sowie auch an alle andere, die mich seit Jahren so großartig unterstützen. In erster Linie gilt dieser meiner Familie, denn uns sie hätte ich es nicht hierhergeschafft. Assen haben wir mit Stil abgeschlossen, jetzt kann Imola kommen. Ich bin bereit und freue mich schon auf das nächste Rennen."

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