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Nach Unfall und Koma: Familie von Gino Rea bittet um Spenden für Reha

Nach dem schweren Trainingssturz in Suzuka kämpft sich Gino Rea zurück ins Leben, doch die Rehabilitation ist kostspielig, weshalb seine Familie nun Spenden sammelt

(Motorsport-Total.com) - Vor gut zwei Monaten verletzte sich Gino Rea im Training zum Acht-Stunden-Rennen von Suzuka so schwer, dass er notoperiert und ins Koma versetzt werden musste. Zunächst war nicht klar, ob der Honda-Pilot überleben würde. Mittlerweile befindet sich der 32-Jährige auf dem Weg der Besserung.

Gino Rea

Gino Rea ist auf dem Weg der Besserung, doch die Reha wird langwierig Zoom

Doch ob er wieder ganz der Alte werden wird, bleibt unklar - zu schwerwiegend sind die Verletzungen. "Bei Gino wurde eine diffuse axonale Verletzung diagnostiziert, die durch den Aufprall verursacht wurde", heißt es im neuesten Statement der Familie.

"Dabei handelt es sich um eine komplexe Hirnverletzung, die die körperlichen, kognitiven und emotionalen Funktionen eines Menschen beeinträchtigt. Das Ausmaß, in dem sich jemand von dieser Art von Verletzung erholt, ist von Person zu Person unterschiedlich." Dieser Prozess könne Monate oder Jahre dauern.

"Damit wir Gino die bestmögliche Chance auf eine vollständige Genesung geben können, wird er diese intensive und konsequente Rehabilitation für die absehbare Zukunft benötigen", heißt es weiter. Zu diesem Zweck bittet Reas Familie um Spenden, um die Mittel für die kostspielige Rehabilitation aufzubringen.

Auf der Crowdfunding-Plattform GoFundMe wurde eine Spendenseite eingerichtet. Ziel sind 125.000 Pfund zu. Bisher wurden 819 Spenden eingereicht und 40.560 Pfund gesammelt (Stand: Donnerstag, 12 Uhr). "Wie klein sie auch sein mag, wir werden Ihnen für immer dankbar sein. Bitte spenden Sie", so der Aufruf.

Mithilfe der Therapie soll Rea vor allem sein Kurz- und Langzeitgedächtnis zurückgewinnen, das bei dem Unfall stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei. "Erinnerungen prägen uns und machen uns zu dem, was wir sind", betont die Familie des 32-Jährigen.

"Wir hoffen, dass die Neuropsychologen ihm helfen können, sich an die wichtigen Meilensteine in seinem Leben zu erinnern, wie zum Beispiel das erste Motorradfahren im Alter von drei Jahren! (...) Vor allem aber wollen wir, dass Gino sich an all die tollen Momente erinnert, die er mit seiner Familie und seinen Freunden erlebt hat."

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