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Yamaha: Spielberg nicht die beste Strecke, aber es besteht Hoffnung

Yamaha hat zwar nicht den besten Topspeed, aber Valentino Rossi, Fabio Quartararo und Franco Morbidelli machen sich trotzdem Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis

(Motorsport-Total.com) - Man muss in den Geschichtsbüchern der Motorrad-WM weit zurückblättern, bis man den letzten Yamaha-Sieger beim Grand Prix von Österreich findet. Im Jahr 1988 sah Eddie Lawson die Zielflagge als Erster. Damals wurde aber noch auf dem Salzburgring gefahren und nicht in Spielberg.

Valentino Rossi

Valentino Rossi betont die gute Rennpace von Yamaha Zoom

Auf dem Red-Bull-Ring hat Yamaha noch kein Rennen gewonnen. "Es ist nicht so eine gute Strecke für die M1", sagt Valentino Rossi, "weil der Topspeed nicht unsere Stärke ist. Aber 2019 war das Motorrad gut zu fahren und wir hatten ein gutes Rennen."

Fabio Quartararo, Rossi und Maverick Vinales belegten im Vorjahr die Plätze drei, vier und fünf. "Es hat aber etwas auf Ducati und Honda gefehlt", rekapituliert Rossi. "Trotzdem haben wir um das Podium gekämpft. Das ist wichtig. Wir müssen das wieder versuchen."

Ein Podestplatz ist das erklärte Ziel der Yamaha-Fahrer. Vergangenes Wochenende stand Franco Morbidelli zum ersten Mal bei der Siegerehrung. Dieser persönliche Durchbruch stachelt den Italiener auch für Spielberg an.

Franco Morbidelli

In der Moto2-Klasse hat Franco Morbidelli in Spielberg schon gewonnen Zoom

"Historisch gesehen ist es nicht die beste Strecke für Yamaha. Wenn ich mir aber unsere Pace ansehe, dann waren wir bisher unter allen Bedingungen schnell", sagt Morbidelli und erinnert an seine Moto2-Erfolge: "Mir gefällt diese Strecke. 2016 war ich Zweiter und 2017 Erster."

In der Fahrer-WM hält Yamaha vor Österreich die ersten beiden Plätze. Quartararo hat 59 Punkte auf dem Konto. Vinales ist mit 42 Zählern WM-Zweiter. Vor allem Vinales musste zuletzt in Brünn mit Platz 14 eine herbe Niederlage einstecken.

"In Brünn haben wir beim Reifen einen großen Fehler gemacht", sagt der Spanier, denn er fuhr mit dem weichen Hinterreifen. "Diesmal müssen wir die richtigen Entscheidungen treffen. Mein Reifen hat dort nur drei Runden gehalten."

"Wir haben nicht das beste Set-up gefunden und den falschen Reifen gewählt. Aus diesen Fehlern müssen wir lernen", nimmt sich Vinales für Brünn vor. Die Motorensituation beunruhigt ihn nicht, obwohl es aus Japan keine News gab: "Ich habe keine Informationen. In Brünn gab es keine Motorprobleme. Ich glaube, wir haben das Problem gelöst."

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