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Welche MotoGP-Fahrer bei den Überseerennen Rookies sind

Bedingt durch die Corona-Zwangspause war fast die Hälfte des Feldes in Motegi noch nie mit der MotoGP unterwegs - Auch auf kommenden Strecken sind viele Rookies

(Motorsport-Total.com) - Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie bricht die MotoGP wieder zu ihrer Überseereise nach Japan, Thailand, Australien und Malaysia auf, bevor in Valencia das Saisonfinale stattfinden wird. Für viele Fahrer sind die Strecken fernab Europas aufgrund der langen Zwangspause absolutes Neuland.

Brad Binder

Nicht nur für Brad Binder ist Motegi mit der MotoGP-KTM unbekanntes Terrain Zoom

So sind insgesamt zehn Fahrer aus dem aktuellen Starterfeld der Königsklasse noch kein MotoGP-Rennen in Motegi, Buriram, auf Phillip Island und in Sepang gefahren:

Enea Bastianini (Gresini-Ducati),
Marco Bezzecchi (VR46-Ducati),
Brad Binder (KTM),
Darryn Binder (RNF-Yamaha),
Fabio Di Giannantonio (Gresini-Ducati),
Raul Fernandez (Tech-3-KTM),
Remy Gardner (Tech-3-KTM),
Luca Marini (VR46-Ducati),
Alex Marquez (LCR-Honda) und
Jorge Martin (Pramac-Ducati).

KTM-Pilot Miguel Oliveira hat wiederum noch kein MotoGP-Rennen auf Phillip Island und in Sepang bestritten. 2019, beim letzten Grand Prix von Australien, verletzte er sich im vierten Freien Training und musste das Rennwochenende vorzeitig abbrechen.

In Sepang haben alle elf Piloten mit dem MotoGP-Bike aber immerhin schon mal getestet. Doch auch ohne Testerfahrung schätzt Brad Binder die Tatsache, dass ihm die kommenden Strecken auf dem MotoGP-Bike weitgehend unbekannt sind, nicht als Problem ein.

"Das macht mir ehrlich gesagt gar nichts mehr aus. Wenn man ein kompletter Rookie ist, kommt man an diese neuen Strecken und alles ist neu - wie sich das Bike verhält, wie die Reifen funktionieren", weiß der KTM-Pilot, seit 2020 in der MotoGP. "Aber jetzt verstehe ich alles sehr gut, mit Ausnahme der Strecke."

"Ich denke also, selbst wenn man auf einer neuen Strecke ist, kann man konkurrenzfähig und schnell sein. Das ging mir dieses Jahr zumindest in Argentinien so. Und ich hoffe, dass es in den nächsten Rennen auch der Fall sein wird", ist Binder zuversichtlich.

Um sich an die Strecke zu gewöhnen, bleibt den Fahrern diesmal jedenfalls weniger Trainingszeit. Denn wegen der zeitlichen Nähe zu Aragon und der damit verbundenen Logistik findet am Freitag nur ein Freies Training statt, und das ohne Ersatz.

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