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Redding: "Will Honda zeigen, dass ich mehr zu bieten habe"

Scott Redding kämpft noch immer um eine Werks-Honda für 2015 und sammelte mit seinen guten Leistungen in letzter Zeit immer mehr Pluspunkte bei den Japanern

(Motorsport-Total.com) - Seit dem Ende der Sommerpause werden Scott Reddings Ergebnisse immer besser. In den vergangenen drei Rennen landete der Brite auf seiner Open-Honda immer mindestens auf Rang elf und ließ mit starken Leistungen unter anderem sogar etablierte Piloten wie Ducati-Werksfahrer Cal Crutchlow hinter sich. Trotzdem gibt es zwischen den beiden einen entscheidenden Unterschied: Während Crutchlow seine Werks-Honda bei LCR für die Saison 2015 bereits sicher hat, kämpft sein Landsmann noch immer um eine RC213V.

Cal Crutchlow, Scott Redding

Scott Redding konnte es zuletzt auch mit Fahrern wie Cal Crutchlow aufnehmen Zoom

"Das Problem ist Folgendes: Wenn ich nur der zweitschnellste Open-Honda-Fahrer bin, dann werden sie mich nicht auf dem Motorrad (RC213V; Anm. d. Red.) haben wollen", erklärt Redding seinen Leistungs- und Motivationsschub und ergänzt: "Ende der Geschichte. Es geht nicht darum, was ich will. Ich habe keine Wahl. Wenn ich eine Werksmaschine haben möchte, dann muss ich die anderen Open-Hondas schlagen."

"Das habe ich mir selbst in der Sommerpause gesagt: 'Du musst mindestens die schnellste Open-Honda sein!' Jetzt habe ich es geschafft, eine Lücke herauszufahren. Ich habe am Sachsenring eine Lücke herausgefahren und habe es auch in Indy geschafft. In Brünn war es etwas anders, aber mein Ziel ist es immer, eine gute Lücke im Rennen herauszufahren, denn ich will Honda zeigen, dass ich anders als die restlichen Jungs bin und mehr zu bieten habe."


Fotostrecke: GP Großbritannien, Highlights 2014

Obwohl es in der ersten Saisonhälfte nicht ganz so gut lief, erklärt Rookie Redding selbstbewusst: "Ich wusste, dass ich das Potenzial dazu hatte. Bei den ersten Tests in Malaysia dachte ich noch, dass ich hier falsch wäre, dass ich den Schritt zu früh gemacht hätte. Aber ich glaube, dass das nur an der Strecke lag. Ich kam nach Katar und war sofort da."

"Wir haben Fortschritte gemacht und hatten unsere Höhen und Tiefen, denn diese Motorräder sind ganz anders und man muss eine Menge lernen. Nach der Sommerpause kam ich dann als besserer Fahrer zurück", sagt der amtierende Moto2-Vizeweltmeister und fügt hinzu: "Indy war ein Neuanfang für mich. Ich wusste, dass ich das Motorrad jetzt besser kontrollieren konnte." Nun liegt es an Honda, Redding den nächsten Schritt machen zu lassen.

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